46. Fluorborgas.
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len Chlorbariums und Strontiums mit FluorsiliciumgasBeladen, eine last ganz unlösliche Verbindung von Flnor-siliciüm mit Barium niederschlägt, während eine ähn-liche mit Strontium in Auflösung bleibt. Wird dieFlüssigkeit bis zur Syrupsdicke abgeraucht, so scheidetsich auch das Strontiumsalz krystallinisch ab , und kannwie jenes-, durch Schwefelsäure zersetzt, auf seine Basisberechnet werden.
Die oben erwähnte saure Flüssigkeit dient auchzur Erkennung kalinmoxydhaltiger Salze, worin sie jedochdem Chlorplatin »nachsteht; es bilden sich nämlich inder erwärmten Solution gallertartige Niederschläge vonFluorsilicium mit Kalium. Natriumoxydsalze bewirkenähnliche Präcipitationen, doch nur, wenn die concen-trirte heifse Auflösung zur Säure gegossen wird.
Die Solution des Calciumoxyds wird dadurch ge-trübt, indem Fluorsiliciumcalcium entsteht.
Bereitung.
Das Gas. — Gleiche Theile Glas und Flnfsspath,beide gröblich zerstofsen und sechs Theile Schwefel-säure von 1,85 Eigengewicht, destillirt man anfänglichohne "Wärme, nachher mit Hilfe derselben ans einergläsernen, besser bleiernen Retorte, fängt das Gas un-ter Quecksilber auf, oder leitet es sogleich in die zuprüfende Flüssigkeit.
Die Säure: das Fluorsiliciumgas wird so lange mitWasser in Berührung gesetzt, bis dieses genugsamsauer erscheint; und zwar mit der Vorsicht, die Zu-leitungsröhre etwas in das Merkur zu tauchen, weil siesich sonst durch abgelagertes Siliciumoxyd leicht ver-stopfen könnte.
46. Fluor bor gas.
Gas fluoboricum. Gas fluohorlifie.
Das Fluorbor erscheint gasförmig, hat einen sehrstechenden Geruch und ist erstickend; mit der Luft inBerührung, bildet es dicke Nebel. Sein Eigengewichtbeträgt 2,371. Es zerstört die organischen Gebildeschnell. W asser zieht es bis zum 700 fachen seinesVolums unter Erhitzung zu einer höchst sauren, dem
Du Munil I. 8