36. Oxalsäure, Sauerkleesäure.
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schwerlösliche Verbindungen eingebt, jenes aber alssaures Salz auflöst. Siehe Ammoniak.
Eine ähnliche Bewandnifs hat es bei umsichtigerBehandlung mit dem Cererium- und Titanoxyd.
Anmerk, Hier ist zu bemerken, dafs sie jedoch auch in derconcentrirten Auflösung des möglichst neutralen üisenoxydsul-fats Niederschlage bewirkt.
Sie trennt übrigens das Yttriumoxyd als weifsesPulver mit grofser Empfindlichkeit, doch nimmt einUebermaafs selbiges wieder auf.
Kobaltoxyd in hellrosenrothen Flocken, wenn dieVerdünnung der Solution das 1000 fache Jiicht übersteigt.Nickeloxyd grünlichweifs. Bei 500facher Verdün-nung ist die Grenze. Die Trennung geschieht selbstin Schwefel - und salpetersaurer Auflösung durch Er-wärmung schnell.
Wismuthoxyd weifs. Wird fast rein ausgeschieden.. Bleioxyd weifs. Selbst noch bei äOOOOfacher Ver-dünnung des Acetats und Nitrats.
Merkuroxyd weifs, bei lOOOfachor Verdünnung.Silberoxyd weifs, noch bei lOOüfacher Verdünnung.Das Präzipitat ist erst weifs, wird aber im Tageslichtröthlich, endlich dunkelviolett.
Gold- und Platinoxyd metallisch; ersteres untervioletter Färbung der Flüssigkeit, und noch bei einer2000fachen Verdünnung der Auflösung.
Das Cinchonin und Chinin wird von der Oxalsäurenoch bei 2000£acher Verdünnung weifs präeipitirt; siekann dcfshalb zur Unterscheidung derselben von andernAlkaloiden, die meistens weit löslicher darin sind, ange-wandt werden.
Bereitung.Ein Theil feinsten Zuckers wird mit sechs The-ilenSalpetersäure von 1,22 Eigengewicht übergössen undin solcher Verbindung bei mäfsigem Feuer so langeerhitzt, bis die erzeugten salpetrigsauren Dämpfe undSalpetergas sich zu entwickeln nachlassen, tu demGeräfse — am besten im Glaskolben mit adaptirtemWoulfischcn Apparat •— findet man dann nach dieserOperation eine ölähnliche Flüssigkeit, welche, in einPorzellangcfäfs gegossen, wenige Stunden darauf schöneGruppen von Oxalsäurekrystallcn abgesetzt haben wird,