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1 (1829)
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34. Phosphorsäure.

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Luft ausgesetzt, zieht sie Wasser an und bekömmt da-durch ein Eigengewicht von 2,417. In einer der Weifs-glühhitze nahen Temperatur verflüchtigt sie sich. Siehat einen rein sauren Geschmack, ist wasserhell, undlöst sich unter Wärmeentwickelirag leicht in Weingeistauf. In hoher Temperatur kann man durch sie selbstdie Schwefelsäure austreiben. Ihre Eigenschaft, mit denKalien keine neutrale krystallisirbare Salze zu Lüden,sondern immer solche, bei welchen die Säure oder dieBasis hervorsticht, unterscheidet sie auf eine merkwür-dige Weise von den übrigen Säuren. Die Sättigungs-capacität derselben beträgt 22,4. Sie enthält 44 Phos-phor und 56 Sauerstoif.

Gebrauch.Zur Trennung des Magniumoxyds aus einervon Cal-cium- und Aiumininmoxyd befreieten Flüssigkeit, selbstnoch bei einer SCOOOfachen Verdünnung des darin ent-haltenen Magniumoxydsulfats. Zu diesem Zweck sättigt,oder, wenn dieses ohne Trübung geschehen kann, über-sättigt man die Solution schwach mit reinem Ammoniakoder mit Ammoniakcarbonat und tröpfelt bei stets be-wahrtem Ucberschnfs des Ammoniaks Phosphorsäurehinzu, da alsdann sogleich Amnioniakniagninmoxydphos-phat gefällt werden wird. Das bei 60° anhaltend ge-trocknete Präzipitat ist als nahe 19 Procent, nach Ent-fernung seinem Ammoniaks im Glühen aber als 40 Pro-cent Magniumoxyds enthaltend, aiizusehn.

An merk. Ein zu weit geführtes Auswaschen mindert das Prii-cipitat merklich.

Sie ist als Auflösungs - und FJufsmittel zur ge-genaueren Kenntnifs der Leicht- und Schwermetalloxydeangewandt, wie auch, um weniger feuerfeste Säurenvor dem Löthrohre dadurch auszutreiben, wird aberdarin vom Ammoniakphosphat und dem Natriumoxyd-animoniakphosphat als Salze, weiche sich besser aufbe-wahren lassen und sich nicht so leicht in die Kohleeinsaugen, verdrängt. Wo es angebracht ist, senktman den zu prüfenden Körper in einen Tropfen dermöglichst concontrirten flüssigen Säure und setzt selbi-gen im Platinlöffel der Flamme des Löthrohres aus.Sic präeipilirt das Barium-, Strontium- und Cal"