33. Salpetergas, Stirkstoffoxyd.
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Bereitung.
Man nehme möglichst reinen Salpeter zwei Theile,pnlvei isire ihn und schütte ihn "in eine geräumige Re-torte, erwärme sie hierauf über gelindem Feuer undgiefse hei kleinen Quantitäten einen Theil concentrirterenglischer Schwefelsäure hinzu, lege dann eine nachVerhältnifs grofse Vorlage mit wenigem Wasser vorund destillire hei mäfsiger Regierung des Feuers : da-durch wird eine sehr starke, an der Luft häufig gelhe,salpetrigsaure Dämpfe ansstofsende Saure, ausgetrie-ben seyn.
Eine minder concentrirte, aber in den mehrsten Fäl-len ausreichende Säure bekömmt man, wenn die Schwe-felsäure vorher mit dem vierfachen Gewicht Wasserverdünnt war.
Eine gewöhnliche, dem sogenannten doppelten Schei-dewasser entsprechende Säure wird gewonnen, wenndie Verdünnung der Schwefelsäure mit sechs TheilenWasser geschah.
Da auch seihst die reinste käufliche Salpetersäureetwas Chlor enthält, und dieses bei der Destillationzuerst übergeht, so wechsele man die Vorlage.
Reinheit. Die im Handel vorkommende Salpe-tersäure führt immer etwas Chlor, seltner Schwefel-säure. Ersteres kann man, anfser durch eben bemerktesMittel, auch durch Siibersolulion und erneuerte Destil-lation entfernen.
Anhang zur Salpetersäure.33. Salpetergas, Stickstoffoxyd.
Gas nitrosum. Gas nitreux.
Das Salpetergas hat einen, der Salpelersänre ähn-lichen Genich. Es ist erstickend. Es röthet die Lack-rnnstinktur nicht, färbt aber thierische Substanzen gelb.Seine Löslichkeit ist nahe 18 Procent von dem Volumdes Wassers, von etwas atmosphärischer Luft verun-reinigt, aber fast 12 Procent desselben. Mit der Luftin Berührung, bildet es rothe Dampfe von salpetrigerSäure.
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