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1 (1829)
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24. Siliciumoxyd.

Präcipitat vorsichtig sammelt: es enthält, wjohl getrock-net, 22,34 Procent Kohlensäure, und 100 Gran gleich6211,675 Millegramme entsprechen 41,83 Cubikzoll Koh-lensäuregas.

Uehrigens zur Absorhtion anderer saurer Gase, wieKalium- Natriumoxyd.

Bereitung.'Sechszehn Theile geschlemmten Schwerspaths wer-den mit drei Theilen Kohlenpulvers und etwas Biibölzwei Stunden lang heftig gegliihet. Nach geschehenemheifsem Auslaugen der Masse, Filtriren der Flüssigheit,kocht man diese so lange mit vier Theiien geglühtenund gepulverten Kupferoxyds Kupferhammerschlagbis sie wasserhell erscheint und die Auflösung des Blei-oxydaeidats nicht mehr davon braun getrübt wird. Biszum Krystalhsationspnnkt abgedampft, setzt sie dannnach dem Erkalten tbcn bemerkte Krystalle ab, welchegeschmolzen aufzubewahren sind.

An merk. Die schwefelhaltige Flüssigkeit giebt, mit Natrium-oxydearbonat versetzt, übrigens Bariumoxydcavbonat, welches,bei Analyse der Gesteine bis zu vier Theilen gebraucht, eben-falls zur Prüfung einiger Fossilien auf Kaliumoxydgehalt etc.angewandt wird.

Durch Glühung des Bariumoxydnilrats stellt man fernerein wasserfreies Bariumoxyd dar, welches Obigem in der ge-dachten Anwendung nachzustehen scheint, aber zu andernZwecken, z. B. zur Anwendung des WasserstolFperoxyds, taug-licher ist, -

Reinheit. Beimengung von Strontium- und Cal-ciumoxyd ist auf dem beim Chlorbarium bemerktenWege zu entdecken.

24. Siliciumoxyd.

Oxydum silicicum. Oxyde de silicium,Kieselerde, Silicia. Silicia.

Das Silicinmoxyd kommt in der Natur in wasser-hcllen pyramidalen Formen häufig krystallisirt vor (Berg-krystalle). Es ist unlöslich und unschmelzbar, sprödeund ziemlich leicht zers|(rengbar, ritzt das Glas undwird von den mehrsten Edelsteinen geritzt. Sein *

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