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24. Siliciumoxyd.
Präcipitat vorsichtig sammelt: es enthält, wjohl getrock-net, 22,34 Procent Kohlensäure, und 100 Gran gleich6211,675 Millegramme entsprechen 41,83 Cubikzoll Koh-lensäuregas.
Uehrigens zur Absorhtion anderer saurer Gase, wieKalium- Natriumoxyd.
Bereitung.'Sechszehn Theile geschlemmten Schwerspaths wer-den mit drei Theilen Kohlenpulvers und etwas Biibölzwei Stunden lang heftig gegliihet. Nach geschehenemheifsem Auslaugen der Masse, Filtriren der Flüssigheit,kocht man diese so lange mit vier Theiien geglühtenund gepulverten Kupferoxyds ■— Kupferhammerschlag —bis sie wasserhell erscheint und die Auflösung des Blei-oxydaeidats nicht mehr davon braun getrübt wird. Biszum Krystalhsationspnnkt abgedampft, setzt sie dannnach dem Erkalten tbcn bemerkte Krystalle ab, welchegeschmolzen aufzubewahren sind.
An merk. Die schwefelhaltige Flüssigkeit giebt, mit Natrium-oxydearbonat versetzt, übrigens Bariumoxydcavbonat, welches,bei Analyse der Gesteine bis zu vier Theilen gebraucht, eben-falls zur Prüfung einiger Fossilien auf Kaliumoxydgehalt etc.angewandt wird.
Durch Glühung des Bariumoxydnilrats stellt man fernerein wasserfreies Bariumoxyd dar, welches Obigem in der ge-dachten Anwendung nachzustehen scheint, aber zu andernZwecken, z. B. zur Anwendung des WasserstolFperoxyds, taug-licher ist, -
Reinheit. Beimengung von Strontium- und Cal-ciumoxyd ist auf dem beim Chlorbarium bemerkten■Wege zu entdecken.
24. Siliciumoxyd.
Oxydum silicicum. Oxyde de silicium,Kieselerde, Silicia. Silicia.
Das Silicinmoxyd kommt in der Natur in wasser-hcllen pyramidalen Formen häufig krystallisirt vor (Berg-krystalle). Es ist unlöslich und unschmelzbar, sprödeund ziemlich leicht zers|(rengbar, ritzt das Glas undwird von den mehrsten Edelsteinen geritzt. Sein *
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