7. Schwefel.
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Kaliumhyperoxyd wird dadurch, in hoher Tempe-ratur, zu Kaliumoxyd.
Zur Gasanalyse etc.
Zur Bestimmung; des Sauerstoffs in einem Gasge-menge, nach dem Zusatz nämlich von zwei Dritttheilseines Volums an Wasserstoffgas, und Entzündung mit-telst des electrischen Funkens, wobei ein Dritttheil desverschwindenden Gas in Sauerstoff zu berechnen ist.
Zur Prüfung des Chlorgas, welches zu gleichenRaumtheilen mit Wasserstoffgas dem Tageslicht —nicht der Sonne ausgesetzt — völlig zn Hydrochlor-säure verdichtet wird.
Bereitung.
Man versehe eine kleine Entbindnngsflasche, vongleich hohen Hälsen, mit einer Leitungs- und Sicher-heitsröhre, lege einige Stücke Zink oder Eisen hinein,und fülle sie mit verdünnter Hydrochlorsäure so an,dafs die Röhren durch Einsenkung der Korke angefülltwerden. Wird die Leitungsrohre (welche unten ausdem Korke nicht hervorragen mufs, während die an-dere in die Flüssigkeit taucht) nun verschlossen, sogeht das erstere schlechtere Gas und das überflüssigeWasser durch die Sicherheitsröhre fort; wird sie wie-der geöffnet, so schliefst sich letztere von selbst.
Weil auch ein auf solche Art gewonnenes Gasnicht absolut frei von Sauerstoff seyn kann, so werdensich vorzüglich die mittleren und letzten Portionen des-selben zu eudiometrischen Versuchen eignen, nämlichein fast ganz reines Resultat geben.
Reinheit. Ein unreines Gas würde durch Chlor-und Sauerstoffgas zu erkennen seyn. Siehe diese Artikel*
7.
I.
S c h w e f
Sulphur. Soufre.
Der Schwefel ist gelb, in das Grünliche, spröde,leicht zersprengbar und ziemlich hart; hat einen schwa-chen, der schweflichen Satire sich nähernden Geruch,Sein Eigengewicht beträgt 1,99 bis 200. Er schmilztbei 168°, und verwandelt sich hei 293° in Dampf, An