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3. Electricität.
In der Gasanalyse etc.
Zur Zerlegung und chemischen Verbindung einigerGase, z. B. des Kohlenoxydgas, welches mit Chlorgas,dem Sonnenlicht ausgesetzt, zn Phosgengas umgeän-dert wird.
Das Arsenikwasserstoffgas und Chlorgas, zu Hy-drochlorsäure und Arsenikh'ydrür.
Instrumente für die Anwendung des Lichts aufGasgemenge sind Gasometer, Glasglocken etc.
3. Electricität.
Electricitas. Electricite.
Die Electricität ist ein treffliches Hülfsmittel zumannigfaltigen Zerlegungen, und kann selbst so benutztwerden, dafs dadurch Analysen von complicirt ge-mischten Körpern durchzuführen sind.
Um mittelst ihrer kleine Versuche anzustellen, z-B.Metallsolutionen zu zersetzen, bedient man sich sehrbequem der Voltaischen eleclromotorischen Säule (derBeruhrungselectricität), in welcher, wie bekannt, die(letzte) Zinkplatte freie positive Electricität, die (letzte)Kupferplatte freie negative Electricität ausströmt > oderum mich anders auszudrücken, das Zink oder minus-electrische Metall unter Zersetzung des Wassers denPluspol andeutet und Sauerstoffgas ausgiebt, das Ku-pfer oder pluselectrische Metall aber den Minuspol an-zeigt ,und Wasserstoffgas entwickelt. — Daher die Be-nennung Wasserstoff und Sauerstoffpol. —
t . Die Schwermetalle werden dadurch am Minuspolgewöhnlich in metallisch glänzenden Blättchen gefällt,wobei jedoch auch Wasserstoffverbindungen entstehenkönnen; im letztern Fall z. B. Arsenikleflurwasserstoff,sonst auch Ammonium aus Ammoniak und Hydrogen.
Am Pluspol sammeln sich nicht nur die Säuren,sondern auch die Hyperoxyde, wenn sie die Stelle derSäuren vertreten.
Auch die Säuren selbst werden dabei ebenfalls inihre electropositiven und electronegativen Bestandteilezerlegt, z. B t Hydrocyansäure in Cyan und Hydrogen;
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