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Familie: Compositae.
„Butterweed" führt. Das frische Kraut gibt bei der Destillation0.33 1 ) bis 0,66 "), trocknes nur 0,26 °/o-) Öl, das in den Ver-einigten Staaten eine beschränkte medizinische Anwendung findet.
Eigenschaften. Erigeronöl ist im frischen Zustand farblosoder hellgelb und dünnflüssig und hat einen eigentümlichen,aromatischen, etwas an Kümmel erinnernden Geruch und einenetwas stechenden Geschmack. An der Luft verharzt es schnellund wird dabei dickflüssiger und dunkler. Zuweilen scheidensich aus dem Öl Kristalle ab' 2 ). d 1B .0,8565 bis 0,868*); a B + 52 l )bis + 83°' 2 ); S.Z. 0; E. Z. 39 bis 108; E. Z. nach Actig. 67 bis108. Manchmal löst sich das Öl im gleichen Volumen 90 % igenAlkohols, oft bleibt die Lösung auch nach Zusatz von mehrerenVol. trübe.
Zusammensetzung. Das Erigeronöl siedet fast vollständig bei175° 3 ) und besteht zum allergrößten Teil aus d-Limonen. DurchEinleiten von Salzsäure wurde ein Dichlorhydrat 4 ) vom Smp.47 bis 48° 5 ), mit Brom ein Tetrabromid vom Smp. 104 bis 105° 6 )erhalten. Zur weiteren Kennzeichnung des Limonens stellteF.W.Meissner 7 ) die Nitrosochloride und aus dem «-Nitroso-chlorid die Benzylaminverbindung vom Smp. 90 bis 92° dar.
Aus der von 205 bis 210° siedenden Fraktion erhieltHunkeP) ebenfalls ein Mitrosochlorid, dessen Piperidid bei159 bis 160' schmolz und demnach als Terpineolnitrolpiperididanzusehen ist. Der zweite Bestandteil des Erigeronöls ist alsoTerpineol.
874. Ol von Blumea balsamifera.
Herkunft und Gewinnung. Die in Indien einheimische, halb-strauchige Composite Blumea balsamifera DC. ist vom Himalayabis nach Singapur und dem Malayischen Archipel, z. B. auf den
l ) Bericht von Schimmel 6f Co. Oktober 1S94, 73.
-) F. Rabak, Pharm. Review 23 (1905), 81; 24 (1906), 326.
3 ) F. B. Power, Pharm. Rundsch. (New York) 5 (1887), 201.
4 ) Vigier u. Cloez, )ourn. de Pharm. V. 4 (1881), 236.
B ) F. Beilstein u. E. Wiegand, Berl. Berichte 15 (1882), 2854.
") O. Wallach, Liebigs Annalen 227 (1885), 292.
7 ) Americ. Journ. Pharm. 65 (1893), 420.
s ) E. Kremers, Pharm. Rundsch. (New York) 13 (1895), 137.