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Familie: Compositae.
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getrocknete Kraut); d,,,,« 0,9075; or D linksdrehend; n mi , 1,4990;S.Z. 0,5; V. Z. 28,7; V. Z. nach Actig. 61,92; löslich in 0,5 Vol.90°/oigen Alkohols; auf Zusatz von 1,7 Vol. trübte sich dieLösung. Das Öl war ziemlich dunkel gefärbt, sodaß eine genaueBestimmung der Drehung nicht möglich war; es enthält ver-mutlich Spuren Salicylsäure und scheint in der Hauptsache ausSesquiterpenen zu bestehen.
867. Liatrisöl.
Die Blätter von Liatris spicata Willd. (Familie der Compositae)enthalten nach W.F.Henry 1 ) 0,09 °,'o ätherisches Öl. Wegenihres Gehalts an Cumarin, der aber niedriger ist als beiL odoratissima Willd., hat man im botanischen Garten vonMarseille anscheinend erfolgreiche Anbauversuche'-) mit derPflanze angestellt.
Liatris odoratissima Willd. (Hirschzunge, Hundszunge, dog'soder hound's tongue, vanilla) ist stellenweise im Savannenwaldvon Nordcarolina bis Florida in großen Mengen anzutreffen.Die Blätter, die frisch wenig, trocken aber stark Cumarin- undvanilleartig riechen, werden vielfach als Mottenmittel und zumParfümieren von Tabak verwendet. W. Procter j! ) wies in ihnenCumarin nach, das zeitweise daraus im Grossen dargestelltworden ist. Aus 1 Ib. trockner Blätter erhielt Th. F. Wood 4 )2 bis 2,5 Drachmen (0,78 bis 0,98 °/o) reines Cumarin. Außer-dem enthalten die Blätter einen sehr unangenehm und anhaftendriechenden Körper, das Liatrol.
Die Akklimatisierung der Pflanzen in Marseille ist nichtgelungen *).
868. Grindeliaöl.
Aus dem trocknen Kraut der im westlichen Teil der Ver-einigten Staaten von Nordamerika einheimischen Grindeliarobusta Nutt. (Familie der Compositae) erhielt H. Haensel 5 )
J ) Americ. Journ. Pharm. 64 (1892), 603.-) Parfüm, moderne 3 (1910), 77.
3 ) W. Procter jun., Americ. Journ. Pharm. 31 (1859), 556; )ahresber. d.Chem. 1800, 486; Pharm. Zentralbl. 1860, 896.
4 ) Pharmaceutical Journ. III. 18 (1882), 764.
5 ) Apotheker Ztg. 18 (1903), 499. — Chem. Zentralbl. 1907, I. 1332.
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