Sagapenöl.
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moschusartigem Geruch, d 15 ,0,941 bis 0,964; « n — 6°20' (1 Be-stimmung) 1 ); S. Z. 7,0 (1 Bestimmung); V. Z. 24 bis 92. In 10Vol. 80°/oigen Alkohols ist es nicht oder doch nicht völliglöslich, wohl aber im gleichen Teil oder auch noch weniger90 ° oigen Alkohols.
Über die Bestandteile des Moschuswurzelöles ist nichts be-kannt.
728. Ammoniakgummiöl.
Herkunft. Die Hauptmenge des Ammoniacums des euro-päischen Handels kommt aus Persien und wird von der Umbelli-fere Dorema Ammoniacum Don. gewonnen, während Ferulacommunis var. brevifolia Mariz die marokkanische und F. mar-marica Aschers, et Taub, die cyrenäische Droge liefert.
Gewinnung. Das Ammoniakgummi gibt bei der Destillation mitWasserdampf nur sehr wenig ätherisches Öl. Schimmel 6j Co.-)erhielten hierbei 0,1 bis 0,3 °/o, während bei 7 Destillationen, dieE. F. Harrison und P. A. W. Self :) ) ausgeführt haben, zwischen0,08 und 0,2 °/o liegende Ausbeuten beobachtet wurden.
Eigenschaften. Das dunkelgelbe, kräftig nach dem Roh-material riechende Öl erinnert im Geruch lebhaft an Angelica.
d 15 „0,8875 4 ) bis 0,891;
1°37' (1 Bestimmung) 4 ); n D20 „ 1,47250*)
bis 1,4808 :: ); S.Z. 3,7; E. Z. 40,5; E. Z. nach Actig. 106,4; löslichin 0,5 Vol. u. m. 90°/oigen Alkohols 4 ); es siedet hauptsächlichvon 250 bis 290°, zwischen 155 und 170° geht nur ein kleinerTeil über"'). Das Öl ist frei von Schwefel.
729. Sagapenöl.
Aus Sagapengummi, das von einer persischen Ferula-Art,vermutlich von F. Szovitsiana DC. stammt, gewannen A. Tschirchund M. Hohenadel") 19,2°/o ätherisches Öl, das 9,7 0/ o Schwefelenthielt.
l ) Bericht von Schimmel 8) Co. Oktober 1907, 63. Die dort befindlicheAngabe der Rechtsdrehung beruht auf einem Druckfehier.») Ibidem April 1890, 47.
3 ) Chemist and DruggistM (1912), 204; Pharmaceutical )ourn. S9 (1912), 141.*) Bericht von Schimmel 8j Co. April 1915, 7.5 ) A. Tschirch u. H. Luz, Arch. der Pharm. 23:{ (1895), 552.•) Ibidem 233 (1895), 259.
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