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3 (1916)
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Öl von Eugenia apiculata.

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vor, daß der von 155 bis 157° siedende Kohlenwasserstoffd-a-Pinen ist.

Die um 176° siedende Fraktion (15%) besteht aus Cineol, wieaus der Bildung des sich bei Bromzusatz in roten Kristallen ausder Petrolätherlösung abscheidenden Cineoldibromids C 10 H ls OBrdargetan wurde.

Etwa 10°/o des Öls gehen bei der Destillation von 220 bis280° über. Die Zusammensetzung dieses Anteils ist noch nichtfestgestellt.

514. Öl von Eugenia jambolana.

Aus denJambul seeds" genannten Samen von EugeniaJambolana Lam., einer in Ostindien vorkommenden Myrtacee,isolierten F.B.Power und T. Callan 1 ) 0,05 ° o flüchtiges Öl

von den Eigenschaften: df£0,9258,

5° 42'. Es hatte eine

blaßgelbe Farbe und roch angenehm. Der Siedepunkt lagzwischen 145 und 155° (25 mm).

515. Öl von Eugenia apiculata.

Unter dem NamenArrayan" ist in Chile eine Droge be-kannt, die sowohl gegen Diarrhöe als auch gegen Lungenleidenangewandt wird und sich unter den Einwohnern großer Beliebt-heit erfreuen soll. Nach O. Tunmann 2 ) sind es die jungenBlätter eines Bäumchens aus der Familie der Myrtaceen, Eugeniaapiculata DC, ungefähr 15 mm lang und 10 mm breit. Sie ent-halten außer einem glucosidartigen Gerbstoff auch ein ätherischesÖl, dem insbesondere die Heilwirkung zuerkannt wird. Schimmel2j Co. 1 ) verarbeiteten einen Posten derartiger Blätter und erhieltenin einer Ausbeute von 1,27 °/o ein Öl von brauner Farbe, das imGeruch dem Myrtenöl ähnelte. Seine Konstanten waren folgende:d 16 .0,8920, a D + 12°40', n DS0 1,47821, S. Z. 5,5, E.Z. 25,8, E. Z.nach Actig. 65,3, löslich in 0,5 und mehr Volumen 90°/oigenAlkohols, aus der verdünnten Lösung scheidet sich Paraffin ab;in 10 Volumen 80°/oigen Alkohols ist das Öl nicht löslich.

x ) Pharmaceutical Journ. SS (1912), 414.

2 ) Pharm. Zentralh. 50 (1909), 887.

3 ) Bericht von Schimmel 81 Co. Oktober 1910, 135.

Gildemeister, Die ätherischen Öle. III.

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