Mastixöl.
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von Niederländisch-Indien unter dem Manien „Menengen" zuRäucherzwecken angewandt, doch brennt nur das Kernholzweniger alter Bäume mit aromatischem Rauch. In verharztemZustand ist das Holz völlig geruchlos, sehr hart, rotbraun, stellen-weise fast schwarz, auf dem Durchschnitt glänzend und hatbitteren Geschmack.
Mit Wasserdampf flüchtige Produkte sind in erheblicherMenge nicht vorhanden. Durch Ausziehen mit Petrolätherwurden 24°'o einer hellgelben, firnisartigen Masse gewonnen, dieaus einem Gemenge zweier Säuren und eines Esters bestand, dienoch nicht näher charakterisiert werden konnten. Das weitereExtrahieren des Holzes mit Äther ergab 12°/o Extrakt, das einenEster enthielt, dessen Alkohol bei 85° schmilzt. Durch darauf-folgende Behandlung mit Alkohol wurden 10° o Extrakt gewonnen,das durch Chloroform in zwei Teile zerlegt werden konnte.
465. Stillingiaöl.
Die purgierend wirkende Wurzel der in Mordamerika vonVirginia bis Florida einheimischen, und westwärts bis Kansasund Texas verbreiteten Stiüingia sylvatica L. (Familie der Euphor-biaceae) gibt bei der Destillation 3,25 °/o eines hellgelben, aufWasser schwimmenden Öls 1 ).
466. Öl von Euphorbia pilulifera.
Euphorbia pilulifera L., eine von den Fidschi-Inseln stammendeEuphorbiacee, enthält nach F. B. Power und H. Browning-)0,018° o flüchtiges Öl vom Sdp. 235 bis 260°, das die Farb-reaktion auf Furfurol gibt.
Familie: ANACARD1ACEAE.
467. Mastixöl.
Oleum Masticis. — Essence de Mastice. — Oil of Mastiche.
Herkunft. Mastix ist der an der Luft eingetrocknete Harz-saft des zur Familie der Anacardiaceae gehörenden, immergrünen
») W. Bichy, Americ. Journ. Pharm. 57 (1885), 531.~) Pharmaceutical Journ. 90 (1913), 506.