Senegawurzelöl.
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penetrantem, unangenehmem, etwas asafoetidaähnlichem Geruch.Es war leichter als Wasser und verursachte auf der Haut Röte,aber keine Blasen.
Die lufttrockne Rinde gab 0,019 % ätherisches Öl, dünn-flüssig, von gelber Farbe, leichter als Wasser, von penetrantem,terpentinähnlichem Geruch und brennend gewürzhaftem Ge-schmack 1 ).
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Familie: POLYGALACEAE.
460. Senegawurzelöl.
Die dem östlichen Nordamerika angehörende Senega,Polygala Senega L. (Familie der Polygalaceae), enthält nachL.Reuter-) in ihrer Wurzel 0,25 bis 0,33 °/o ätherisches Öl, dasaus einem Gemisch von Methylsalicylat und einem Ester derBaldriansäure besteht.
Auch eine Anzahl andrer Arten der Gattung Polygala gebenbei der Destillation Salicylsäuremethylester. P. van Romburgh :J )fand diesen Ester in den Wurzeln von Polygala variabilisFi. B. et K. ,'■ albiflora DC, von Polygala oleifera Heckel undPolygala javana.
Bourquelot 1 ) wies Methylsalicylat in den Wurzeln vonPolygala vulgaris L., Polygala calcarea F. Schultz und Polygaladepressa Wenderoth nach.
Aus den Untersuchungen Bourquelots geht hervor, daßdas Methylsalicylat in der Wurzel nicht als solches fertig ge-bildet ist, sondern erst durch Einwirkung eines Enzyms, das ermit Gaultherase 5 ) bezeichnet, auf das Glucosid Gaultherinentsteht.
x ) Th. Peckolt, Berichte d. deutsch, pharm. Ges. 11 (1901), 356.») Arch- der Pharm. 227 (1889), 313.
3 ) Recueil des trav. chim. des P.-B. 13 (1894), 421; Chem. Zentralbl.1895, I. 848.
4 ) Compt. rend. 119 (1894), 802. — Jtfurn. de Pharm, et Chim. V. 30(1894), 96, 188, 433; VI. 3 (1896), 577.
"') Von A. Schneegans Betulase genannt (Journal der Pharmacie vonElsaß-Lothringen 28 [1896], 17).