Mauritius-Elemiöl.
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Das untersuchte Pagsainguinöl enthielt also als Haupt-bestandteil ( ?-Pinen, ferner p-Cymol und wahrscheinlich auchCamphen.
Das von A. Tschirch 1 ) untersuchte Tacamahac-Elemi derPhilippinen ist nach Bacon 2 ) möglicherweise identisch mit demHarz von Canarium villosum. Es gab bei der Destillation mitWasserdampf 2> ätherisches Öl von borneolartigem Geruch,das in der Hauptsache zwischen 170 und 175° überdestillierte.Die höher siedenden Fraktionen (bis 220°) waren gelb und rochenbrenzlig. Über 220° ging ein braunes, unangenehm stechendriechendes Öl über 3 ).
451. Uganda'Elemiöl.
Afrikanisches oder Uganda-Elemi von Canarium Schwein-furthii Engler ist weiß bis blaßgelb und enthält eine beträchtlicheMenge dunklerer Stellen und Holz, wodurch es ein schmutzigesAussehen gewinnt. Eine Probe des Harzes enthielt 0,3 0 /o Asche;S.Z. 29,4; V. Z. 44,8 (beide an einem ausgesucht reinen Musterbestimmt); bei der Dampfdestillation wurden hieraus 11,2°/o einesblaß strohgelben Öls (d lv 0,8451; « D + 79°20') erhalten, das vielPhellandren enthielt 4 ).
452. Mauritius-Elemiöl.
Mauritius-Elemi wird von Canarium paniculatum (Lam.)Benth. (Colophonia mauritiana DC; Bursera paniculata Lam.)gewonnen.
Das Harz lieferte bei der Destillation mit Wasserdampf3 ° (i Öl, von eigenartigem, an Dill-, Fenchel- und Citronenöl
*) Die Harze und die Harzbehälter, Leipzig 1906, S. 440. — A. Tschirchu. O. Saal, Arch. der Pharm. 242 (1904), 362.-) Philippine )ourn. of Sc. 4 (1909), A, 94.
3 ) Aus dem echten Tacamahac des Handels, dessen botanische Ab-stammung unbekannt ist, gewannen Tschirch u. Saal {Ioc. cit., 400) etwa3 % eines gelben ätherischen Öls, dessen Geruch nur ganz entfernt an dender typischen Elemiharze, mehr an Campher und Terpentin erinnerte. DieHauptmenge des Öls destillierte zwischen 170 und 175° als eine farbloseFlüssigkeit über, während zwischen 175 und 210° der Rest als dunkler gefärbterAnteil überging, dem ein etwas brenzliger Geruch anhaftete.
4 ) Bull. Imp. Inst. 6 (1908), 254.
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