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3 (1916)
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Familie: Burseraceae.

pechiana Poisson, dann wohl auch von B. Aloexylon (Schiede)Engl. (Elaphrium Aloexylon Schiede; Amyris Linaloe La Llave)vielleicht noch von B. glabrifolia (H. B. K.) Engl. (B. penicillata[Moc. et Sesse] Engl.) und B. fagaroides Engl. var. ventricosa,die kümmelartig riechen soll 1 ).

Das Holz, in Mexico „Lignaloe" oder „Linalue" auch „Boisde citron du Mexique" genannt, kommt zuweilen in schenkel-dicken Stämmen, die zumeist entrindet und oberflächlich mehroder weniger verwittert sind und ein aschgraues Aussehen haben,in den Handel. Das ziemlich schwammige und leichte Holzzeigt auf dem Durchschnitt eine moireähnliche Zeichnung vonbraunen, dichten, konzentrischen Ringen 2 ). In Europa destilliertesHolz gab eine Ölausbeute von 7 bis 9 °/«-

In der Regel wird das Öl in Mexico von Eingeborenen her-gestellt. Mach an Ort und Stelle eingezogenen Erkundigungen 3 )wird das Ol von zwei verschiedenen, einander sehr ähnlichenBäumen der Gattung Bursera geliefert, und zwar dem spanischbenannten „Linaloe" und dem „Copal limon"; ersterer ist heutefast ganz ausgerottet, während letzterer noch reichlich vertretenist. Die Eingeborenen unterscheiden dem Äußeren und demGeruch nach drei Arten: feiner, gewöhnlicher und Kümmel-linaloe (vielleicht B. fagaroides Engl. var. ventricosa?). Derfeine Linaloe riecht sehr zart und angenehm, der gewöhnlicheweniger gut, und der dritte ähnlich dem Kümmel. Das Holzdes „Z./>7a/oe"-Baumes soll kompakter sein als das des „Copallimon", das als schwammiger bezeichnet wird. Das in denHandel kommende Öl ist zum größten Teil aus dem Holz des„Copal limon" gewonnen. Dieser Baum (Fig. 14) ist sehr an-spruchslos und wächst auf dem steinigsten Boden; obgleich ersehr leicht durch Stecklinge vermehrt werden kann, denkt niemandan ein Nachpflanzen. Die jungen Bäume können allerdings erstnach etwa 20 Jahren zur Ölgewinnung benutzt werden. Es sollauch in den letzten Jahren vielfach Öl in den Handel gebrachtworden sein, das aus einer Mischung von aus dem Holz und

*) E. M. Holmes, Mexican Lignaloes. Perfum. Record 1 (1910), 57.

2 ) Das Holz ist beschrieben von ). Coli ins, Pharmaceutical Journ. II.10 (1869), 590.

s ) Bericht von Schimmel Sf Co. Oktober 1907, 55. — Vgl. auch Berichtdes Instituto Medico Nacional, Mexico 1904. Januar bis März.