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Elementar-Handbuch der Pharmacie : mit Berücksichtigung der sämmtlichen deutschen Pharmacopöen und Medicinalordnungen
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Gestalt der Blätter.

Blattes und ausserdem auf einige dabei ausnahmsweise auftretenden Eigen-schaften in der Anheftung und Bedeckung.

Der äussere Umfang der Blätter. Nach dem Umfange, ohneBücksicht auf den Band, heisst ein Blatt: kreisrund, f. orbiculareFig. 289, wenn es so lang als breit ist; elliptisch, f. ellipti-

Fig. 289. 290. 291. 292. 293.

cum Fig. 290, wenn es l 1 / 2 mal länger als breit ist, hierher gehören dasovale Blatt f. ovale, das eiförmige Blatt, f. ovatum und das verkehrt eiför-mige Blatt f. obovatum; länglich, f. ob longum Fig. 291 , wenn esdreimal so lang als breit ist; lanc ettförmig, f. lanceolatum Fig.292,wenn es 45mal länger als breit ist; linienförmig, f. lineare Fig. 29:;,wenn es vielmal länger als breit ist und die beiden Blattränder fast paral-lel laufen.

Hieran schliessen sich noch das spateiförmige Blatt, f. spatula-tum; das keilförmigeBlatt, f. cuneatumund das p friemenförm igeBlatt, f. subulatum. Ausserdem ergeben sich aus den Zwischen formeneine Menge näherer Bezeichnnugen, die aber eben durch diese von selbstverständlich sind.

Rand des Blattes.

Der Rand der Blätter giebt zuweilen sehr charakteristische Kennzei-chen. Ist der Band eines Blattes ohne Einschnitt und Einbiegung, soheisst ein solches Blatt ganz randig. Nach der Art der Einschnitte be-

Fig. 294.