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Elementar-Handbuch der Pharmacie : mit Berücksichtigung der sämmtlichen deutschen Pharmacopöen und Medicinalordnungen
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Gruppe: Cadmium. Kupfer.

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und Bleiglanz. Fundorte: Schlesien, Belgien, Polen. Weniger zur Ver-wendung kommen folgende Zinkerze: Zinkblende, Schwefelzink ZnS,Zinkkieselerz, kieselsaures Zinkoxydhydrat 2(3ZnO.Si0 3 ,) -f- 3 aq.

Gruppe: Cadmium.

Cadmium begleitet in seinen Verbindungen die des Zinks In demGalmei Schlesiens ist Cadmium als kohlensaures CadmiumoxydCdO.C0 2 , in der Zinkblende Seh wefel- Cadmium CdS enthalten. Gree-noekit ist gleichfalls Schwefelcadmium.

Gruppe: Kupfer.

Gediegen Kupfer. Kry stallform: Würfel, Octaeder. Farbe:kupferroth, mit stark metallischem Glanz. Bruch hackig. Spec. Gew.8,38,9. Vorkommen in stänglichen, bäum- und moosartigen Gestal-tungen auf Gängen mit Rothkupfererz und Malachit. Fundorte: Nord-amerika, Schweden, Russland.

Rothkupfererz. Kupferoxydu-1 Cu 2 0. Kry st all i sirt in Würfelnund Octaedern, haarförmig. Farbe röthlich braun und braungrau, in der-ben Massen. Bruch muschelig, Strich roth, Glanz metallisch. Sp. G.5,76. Vorkommen als dichtes Erz im Ur- und Flötzgestein mit Mala-chit. Fundorte: Uralländer, Tyrol, Schweden, Nordamerika.

Verwendung: Kupfergewinnung. Giebt vorzügliches Kupfer.

Malachit. Kohlensaures Kupferoxyd 2CuO.C0 2 + aq. Krystalli-sirtin Nadeln und Säulen. Farbe: smaragdgrün, glasglänzend. Bruch:muschelig. Sp. Gew. 3,(14. Vorkommen mit obigen in Russland amUral in Massen von 200000 Pfund.

Verwendung: Kupfergewinnung. Bildwerke. Farbematerial.

Kup fer 1 asur. Kohlensaures Kupferoxyd und Kupferoxydhydrat2(CuO.C0 2 ) -j- CuO.HO. Kry st allform: geschobene vierseitige Säulenund Tafeln. Farbe: hell- auch schwärzlichblau. Sp. G. 3,73,9. Vor-kommen: mit Malachit und Rothkupfererz. Fundort: Russland, Nord-amerika.

Verwendung: Kupfergewinnung.

Kupferkies, Schwefelkupfer mit Schwefeleisen Fe 2 S 3 . Cu 2 S. Daswichtigste der Kupfer-Mineralien für die Gewinnung des Kupfers. Kry-stallform: Octaeder und Säulen. Farbe: messinggelb, metallischglän-zend. Bruch: uneben, muschelig. Sp. G. 4 n4, 2 . Vorkommen: inGangformationen, oder in grossen dem Ur- und Uebergangsgebirge einge-lagerten Massen. Fundorte: Fabluhn in Schweden, Goslar.

Verwendung: Kupfergewinnung.

Buntkupfererz. Schwefelkupfer mit Schwefeleisen Fe 2 S 3 . 3Cu 2 S.Kry s tallisirt: undeutlich in kleinen Würfeln. Farbe: blau, braun, ku-pferroth, metallisch glänzend. Bruch: kleinmuschelig. Sp. G. 4, 95, x .Vorkommen und Fundorte: mit dem vorigen gemein.

Verwendung: Von geringerer Bedeutung für die Kupfergewinnung.

Kupferschiefer er z. Wichtig für Deutschland sowohl seiner Ausdeh-nung nach, als nach der Art seiner Bildungsprocesse ist das grosse Kupfer-schieferflötz. Es ist durch Oxydation der älteren Schwefelkupfererze, Bil-dung von schwefelsaurem Kupferoxyd, Berührung mit organischen Wesen.Umgestaltung des schwefelsauren Kupferoxydes durch diese zu Schwefel-kupfer und durch Schichtenablagerungen zugleich mit Bildungen der Flötz-formation entstanden. Vorkommen und Fun dort e: das Kupferschiefer-Ziurek, Elementar-Handbuch für Pharmacie. 50

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