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Elementar-Handbuch der Pharmacie : mit Berücksichtigung der sämmtlichen deutschen Pharmacopöen und Medicinalordnungen
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Atomgewichte.

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Wie also1 Aeq. oder 8 Gewichtstheile Sauerstoff und 1 Aeq. oder 1 Gewichtstheil

Wasserstoff Wasser geben;1 Aeq. oder 8 Gewichtstheile Sauerstoff und 1 Aeq. oder 39,2 Gewichtsth.

Kalium Kaliumoxyd geben;

so geben

1 Aeq. oder 14 Gewichtstheile Stickstoff mit 1 Aeq. oder 8 Gewichtstheilen

Sauerstoff, Stickstoffoxydul;1 Aeq. oder 14 Gewichtstheile Stickstoff mit 2 Aeq. oder 16 Gewichtsth.

Sauerstoff, Stickstoffoxyd;1 Aeq. oder 14 Gewichtstheile Stickstoff mit 3 Aeq. oder 24 Gewichtsth.

Sauerstoff, salpetrige Säure;1 Aeq. oder 14 Gewichtstheile Stickstoff mit 4 Aeq. oder 32 Gewichtsth.

Sauerstoff, Untersalpetersäure;1 Aeq. oder 14 Gewichtstheile Stickstoff mit 5 Aeq. oder 40 Gewichtsth.

Sauerstoff, Salpetersäure.

In gleicher Weise verbinden sich auch die zusammengesetzten Körperin multiplen Proportionen. Ein Aequivalent Kali z. B. vereinigt sich mit1 und 2 Aequivalent Schwefelsäure. Das erste bildet einfach, das zweitezweifach schwefelsaures Kali. In dem ersten verbinden sich 47,2 Gewichts-theile Kali mit 40,0 Gewichtstheilen Schwefelsäure, in dem zweiten 47,2 Ge-wichtstheile Kali mit 80 Gewichtstheilen Schwefelsäure.

Nach diesen Verhältnissen werden dann auch die Aequivalente derin multiplen Proportionen zusammentretenden Verbindungen berechnet.

1 Aequivalent des Stickstoffes ist = 14

1 „ „ Sauerstoff ist = 8

Das

Stickstoffoxydes ist r= 22.

== 54.

= 47,2= 80= 127,2.

1 Aeq. Stickstoff ist =: 14

5 Aeq. Sauerstoff sind = 40

das Aeq. der wasserfreien Salpetersäure

1 Aeq. Kaliumoxyd ist

2 Aeq. Schwefelsäure sinddas Aeq. des zweifach-schwefelsauren Kali ist

Atomengewichte. Es ist, recht betrachtet, das Verhalten der Kör-per, sich nur in bestimmten Verhältnissen (den Aequivalenten) zu verbinden,im höchsten Grade auffallend. Eine Erklärung dafür hat man darin ge-sucht, dass man die Atome der Körper nicht gleich schwer angenommenhat. Und zwar ist das Gewichtsverhältniss der Atome der einzelnen Kör-per genau das Verhällniss der Aequivalente, in denen sie sich verbinden.Wenn ein Atom Wasserstoff 1 wiegt, so wiegt ein Atom Sauerstoff 8, einAtom Kalium 39,2, ein Atom Kaliumoxyd 47,2, ein Atom Schwefelsäure 40,ein Atom doppeltsehwefelsaures Kali 127,2. Der Begriff Aequivalentund das Gewicht der Atome (Atomgewicht) fällt daher zu-s ammen.

Daraus erklären sich dann auch die unabänderlichen Verhältnisse, inwelchen die Körper Verbindungen eingehen. Ein Atom, das kleinste mate-rielle Theilchen, ist nicht mehr theilbar. Wenn daher ein Atom Wasserstoff1, ein Atom Sauerstoff 8, ein Atom Kalium 39,2 wiegt; J / 2 , */ 4 , !/ 10 Atomoder irgend eine Theilung der Atome aber nicht möglich ist, sondernimmer ein ganzes Atom eines Körpers sich mit einem ganzen oder mit