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2 (1813)
Entstehung
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627
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langfamer erfolgt, und der Niederfchlag weit feinerund nicht fo dunkel gefärbt befchaffen ift.

Von der Spiefsglanzfeife.

(Spiefsglanzfchwefelfeife. Sapoftlbiatus. Lantimo-nialis. Sulphur auratum antimonii faponatum.')

§. 63i.Vorzüglichfle Data aus der Gefchichte und Literatur,'Johann Ghriftian Jacobi, Arzt und Apo-theker zu Weimar, war der erfte, welcher Behufsfeines flüffigenSpiefsglanzgoldfchwefels die Spiefs-glanzfeife bereitete, und 17O7 bekannt machte,dafs er die Flüffigkeit, woraus fich der Mineral-kermes freywillig- abgefclvieden hätte, oder einedurchs Kochen der Spiefsglanzleber, oder der ihrgleichen Schlacken, des mit Salpeter und Wein-ftein aus Schwefelfpiefsglanz gefchmolzenen Spiefs-glanzmetalls, in. WafCer erhaltene hltrirte Löfuno-,fo lange einkoche, bis die auf die eine oder die an-dere Art erhaltene Lauge ein Ey trüge; alsdann zuder einen Hälfte der Lauge eine gleiche Menge Man-del- oder Mohnöl fetze, und beide mit einander un-ter ftetem Umrühren fo lange im Kochen halte, bisfie eine innige Verbindung eingegangen wären ; wor-auf er die zurückgehaltene andere Hälfte der Laugehinzufüge, alles bey ftetem Umrühren mit einemSpatel zur fteifen Seifenconfiftenz verdunfte und alsSpiefsglanzfeife aufbewahre.

M. f. hierüber d. Abhandlung in den Actis academ. Elcct.Mogum. Erford. 1757. T. 1. p. 255.

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