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hol nicht durch die erwärmte Schwefelfäure, ehediefe vom Natron des falzfauren Natrons gebundenund die Salzfäure entwickelt worden ift, verändertwerde und die Bildung von Schwefeläther veranlaffe.Weil das Waffer die Verbindung der Salzfäuremit dem Alkohol zu hindern icheint, fo rnufs mandie concentrirtefte Schwefelfäure, welche die Salz-fäure gasförmig entwickelt, trockenes und geglühetesKochfälz und wafferfreyen Alkohol zur Bereitung desSalzäthers anwenden.
§. 6
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Befchreibung der Eigmfchctften des Salzäthers.
Der Salzäther zeichnet fich durch folgende Ei-genfehaften aus: Er ift vollkommen durchfichtig,ungefärbt und von befonderer Klarheit. Seine Ei-genfehwere ift nach feiner Reinheit etwas veränder-lich; man hat ihn von o,Süo, 0)845 bis 0,874 be-funden, und um fo fchwerer, je reiner er war; erift folglich bedeutend, fchwerer , als abfoluter Alko-hol, und leichter wie Waffer. Ungeachtet diefesanfehnlichen fpecifjken Gewichts ift er doch fehrflüchtig, und übertrifft darin alle andere Aetherarten,i'elbft den mit falzfaurem Zinn bereiteten Salzä'ther.Schon in einer Temperatur von io° Reaumur liehtman darin in einem offenen Gläschen eine fehrgrofseMenge feiner, fchnell fich entbindender Dunft-bläschen.; bey i5 bis 16 0 Reaumur aber verflüchtigter fich in Blafen von der Gröfse eines Stecknadel-. knopfs bis einer Erbfe, und bildet ein Salzäthergas;auch auf flacher Hand kömmt er leicht zum Sieden,