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2 (1813)
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doch auch an, durch Deftillation einer über Gallmeyabgezogenen Salzfäure und recht reinen Weingeifteine Art Aether erbalten ^u haben.

M. f. hierüber Junker's Confpectus chcmiae. 1750. Tab.LXIII. p. 36g. und Glawber's Purni philofopk. Th. I.Cap. XXIV. S. 68 69.

Auf eine richtigere Art fachte Boerhave, lautdeffen 1702 von ihm bekannt gemachten Vorfchrift,die Verfüi'suug der Salzfäure durch Deftillation 1 Theils'Concentrin-er Salzfäure mit 3 Theilen Weingeift undwiederholtes Abziehn des Deftillats über den Rück»ffcüid zu bewirken, und verficherte", auf diefe Arteinen zwar flüchtigen , öligten , wohlriechendenund balfanüfühLin, aber noch freye Säure enthalten-den Geift eVhalten zu haben, den er Sa! volatilis,oleofus, acidus, fragrantiffirrius, baljamicus lauda-tiffimae virtutis nennt, ßoerbave's Verfahren wur-de Späterhin von mehreren altern Dispensatorien alsVorfchrift aufgenommen.

M. 1". hierüber d. Elemcnta chemiaa. Lugd. Batavor. 4,.1733. Tom. II. p. 162.

Diefe Verfahrungsart Boerha ve's wollte aberVielen, ungeachtet fie das Mifchungsverhältnifs derzu behandelnden Materien auf mannigfaltige Weifeabänderten, nicht zur Gewinnung einer völlig ver-füfsten Salzfäure ausreichen, fo dafs man an der Mög-lichkeit eines wahren verfüfsten Salzgeiftes zu zwei-feln anfing. Auch Neumann, der 1737 Boer-ha v e's Darftelluugsmethode der verfüfsten Salzfäureanführte, wollte die Verfilfsung der Salzfäure darnachnicht gelingen, und auch die von Andern zu gleichem

Zwecke