gereinigt werden; welches man jedoch bey einembehutfamen Verfahren nach der einen oder der an-dern Vorfchrift feiten oder nie nöthig haben wird.
$. 604.
Aetiologie oder Erklärung des Vorgangs bey der Bereitung desEßigätherweingeiftes.
Der Vorgang bey der Bildung des Effigäther-weingeiftes bey den im vorigen §. angeführten Berei-tungsarten ift nicht wefentlich von dem bey derEffigätherbildung verfchieden. Es wird nämlich durchden Beytritt der Schwefelfäure zum Oxyde des effig-fauren Bleys, oder zum Kali, oder Natron des efßg-fauren Kali oder Natron, indem dadurch fchwefel-faures Bley, Kali oder Natron gebildet wird, die Ef-fjgfäure frey, tritt in Berührung mit dem Weingeifte,und vereinigt ßch durch den Einßuk eines Theilsüberfchöffiger Schwefelfäure, oder fchwefeligter Sau-re und der Wärme, zum Efßgäther, der von demüberfchütGgen Alkohol zum Effigätherweingeift auf-gelöst und durch Hülfe der Deftillation von demfchwefelfauren Bley, Kali oder Natron, etwas über-fchöffiger Effigfäure, Schwefelfäure und wäfferigenTheilen getrennt wird.
$. 6o5.
Befchreibung der Eigenfcliafien des Effigätherweingeißes.
Ein guter Effigätherweingeift befitzt ganz den.
angenehmen Gefchmack und Geruch des Effigäthers,
und äufsert auch faft gleiche Auflöfungskräfte gegen