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ben feilten 6 Theile effigfaures Bley, das vorher folange einer gelinden Hitze ausgefetzt worden ift,bises fich nicht mehr aufblähet, in einer Tubulatretorteoder Kolben mit Helm mit einer Mifchung aus 2Theilen Schwefelfäure und 3 Theilen Weinalkoholübergoffen, gehörig damit unter einander gefchüt-telt, ins Sandbad gelegt und hierauf fo weit abge-zogen werden, bis auf der weifsen Matte im üeftil-lirgefäfs nur noch wenig Flüffigkeit rückftä'ndig fey.Aus dem Defüllate foll hierauf, wie bekannt, derAether gefchieden und gereinigt werden, wodurchman auf jeden Fall einen bleyfreyen Aether gewinne.M. f. hierüber v. Greifs chemilche Annalen 178+. IL B.S. 503.
1785 theilte auch Hoffmann in Weimar, da-mahls in Gaffel, ein faft gleiches Verfahren mit, undnach einem Briefe von cliefem an den Verfaffer zufchliefsen, mufs Solchem Oberhaupt die Entdeckungdiefer Methode zugefchrieben werden. Nach clie-fem follen 8 Theile vorher feines Kryftaüwaffers be-raubtes effigfaures Bley mit einem Gemifch aus 4Unzen Alkohol und eben fo viel Schwefeifä'ure über-goffen, bis zum Trockenwerden des Rückftanclesdeftillirt, das etwa faure Deftillat durch eine gelindeDeftillation rectificirt, und mit 6 Unzen Kalkwafferund 2 Drachmen kohlenftofffä'uerlichem Kali derAether gefchieden werden.
M. T. hierüber G ö tt 1 i n g ' s Almanach für Scheidekünft-ler und Apotheker 1785- *>• 1 5S-
Kurz nach Bekanntmachung diefer Methode wur-de fie von mehreren Scheidekünftlern befolgt; aber