der mit dem UeberTchufs von Alkohol Salpeterather»weingeift bildet. Die Reaction der Sto£fe iit aberbey der grofsen Verdünnung der Säure mit Alkoholweit weniger heftig als bey der Aetherbjldung , fodafs auch dadurch dieSalpeterfä'ure keine fo voilfiän-clige Desoxydation erleidet als dort, und fich Sal-petergas oder oxydirtes Stickftoffgas entwickelnkönnte.
Durch die üeftillation wird derfelbe von dengebildeten Säuren und Waffer, und der unveränder-ten Sapeterlaure getrennt und es geht dabey zuerfteine flüchtigere ätherreichere und zuletzt eine anAether ärmere FlüHigkeit über. Durch das theil-weite Abnehmen des Deftillats zuletzt verhindert«an, dafs von den flüchtigen Säuren und dem VVäf-ferigen nicht zu viel überdeflülire und den zuerftübergegangen en Saipeteräiherweingeift verunreinige.
Bey diefer Arbeit findet zwar wegen der grö-fsern Verdünnung der Säure durch den Alkoholkeine fo ftarke Reaction und davon herrührende foftarke Erhitzung Statt; allein fie ift doch noch grofsgenug, um Nachtheil davon für die Arbeit fürchtenau mülfen, wenn man eine zu ftarke äufsere Wärmeanwendet; aus diefem Grunde mufs die Deftillat^onbey fehr gemäfsigtem Feuer getrieben werden.
Die vorherige Digeftion gefcbieht theils zur ge-hörigen Austrocknung des Lutums vor der Deftjila-tion, theils zur Bewirkung einer vorläufigen Rea-ction der Stoffe, die eine gröfsere Menge Aetherbilden hilft.
Das