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2 (1813)
Entstehung
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467
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hältniffe aufgelöft; bey Anwendung von Wärme aberwird er durch den Sauerftoff eines Theils Aether inPhosphoroxyd verwandelt und dadurch gröfsten-theils in Schwefeläther unauflöslich, daher bev die-fer Arbeit alle die Temperatur der Handwärme über-fteigende Wärme vermieden werden mufs.

Da die ßeymifchung fehr geringer AntheileAlkohol beym Aether auffallend deffen Auflöfungs-kraft gegen den Phosphor fchwä'cht, fo mufs manabfolut den reinften Schwefeläther zur Bereitung desphosphorhaitigen Schwefeläthers anwenden. Bey derZumifchung des gekörnten Phosphors zum Schwe-feläther mufs man ja fehr vorfichtig l'olchen zwifchenFliefspapier trocknen, damit man einer Seits da-durch keine Feuchtigkeit durch folchen mit demAether in Berührung bringe, welches deffen Auflö-fungskraft ebenfalls [ehr fchwächt, und andrer Seitsdamit (ich der Phosphor auf dem Papiere nicht ent-zünde, welches möglicbit zu verhindern eben dasTrocknen auf geglättetem Fliefspapier, das wenigerdurchs Reiben als das rauhe ungeglättete zur Ent-zündung des Phosphors Veranlatfung giebt, vorge-fchrieben worden iit.

$. 58o.

Befchreibung der Eigenfckaften des fhosykorhciltigen Schwefel-

ätiiers.

Der phosphorhaltige Schwefeläther entwickeltVöllig den Geruch wie Phosphor; beym Verclunftenverbreitet er, befonders beym Trocken werden imDunkeln leuchtende Dämpfe wie Phosphor; zu fie-

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