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2 (1813)
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329
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Gläfern, gegen den Zutritt cfer Luft, befondersfeuchter, auf. Es wird faft fo viel, als das angewen-dete kohlenftofffaure Kalk betrug, betragen.

§. 5iG.

Aetiologie oder Erklärung des Vorgangs heij der Bereitungdes Scliit-efelkalks.

Wenn Schwefel und kohlenftofffaures Kalk miteinander gemengt mäfsiger Glühhitze ausgefetzt wer-den, fo wird der Schwefel zuerft flüffig, alsdannin Dampf verwandelt, und kommt nun mit dem er-hitzten kohlenftofffauren Kalk in nähere Berührung ;wahrfchcinlic'h findet nr.n durch einen Antheil Schwe-fel eine unvollkommene Desoxydation der Kohlen -ftofffäure Statt, wie diefes cler^Faü^eym Glühendes kohlenftofffauren J?aryfc»,mit*KohIe ift, und esentfteht ein KohJenßoffox'ydgas, oder jener TheilSchwefel tritt mit der Kbblenftofffä'ure zu einer Tri-pel Verbindung aus Sauerftoff, Kohlenstoff undSchwe-fei zufammen , wovon, die eine öder die andere einegeringereVerwandtfchaft zürn Kalk hat, als die Koh-lenftofffaure, und folglich bey einem mäfsigenRoth-glühn entweicht, worauf heb der übrige AntheilSchwefel mit dem feinen Kalk zum Schwefelkalk ver-bindet. — Anders lafst /ich wohl die fchnelle Entfer-nung der Kohlenftoff fä'ure beym Glühen mit Schwefelnicht erklären, da fie fonft zu ihrer Entfernung vomKalk bekanntlich faft ein iltündiges Weifsglühn be-darf. «,

Immer wird dabey ein Antheil Schwefel nochvor feiner Vereinigung mit dem Kalke verflüchtiot,