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1798 warnte Weftrumb gegen die zu ftarkeVerdünnung der zu fällenden Schwefelkalilauge mitWaffer, und fchrieb blofs gleiche Theile VVafferdazu anzuwenden vor; indem man bey einer zu Marken Verdünnung allemahl weniger Nieclerfchlag erhalte. ^^^^
M. f. hierüber d. Handbuch der Apothekerkunß, §. 668.
Theils zur Vermeidung der Anwendung derfowobl theureren als unreineren kiefelerdehaltigenPotafche und eines arfenikhalfigen Schwefels, aufdeffen Vorkommen Weftrumb aufmerkfam ge-macht hatte, wodurch die Schwefelmilch theils mitKiefelerde, theils mit Arfenik verunreinigt werdenkönnte, gab Herrn bftä'dt 1797 eine Vorfchriff,die Schwefelmilch unter Anwendung des wohl-feilem und reinem fchwefelfauren Kali zu gewin-nen. IVach feiner Vorfchrift follten 32 Unzenfchwefelfaures Kali und 6 Unzen gepulverte Kohlengefchmolzen, die gefchmolzene Maffe in Waffer ge-lüft, zut" Absonderung eines Antheils aufgeiöitenK-oblenftoffs, wodurch die Auflöfung grün gefärbterfcheine, 2 bis 5 Tage ruhig hingeftellt, die helleFliifiigkeit mit 12 Theilen Waffer verdünnt, unddurch verdünnte Schwefelfäure zerlegt werden u. f. f.
M. f. hierüber das berlinifche Jahrbuch f. d. Ph. tjg^.S. 132— 137.
Bucholz, der diefes Verfahren Hermb«ftädt's 1800 einer näheren Prüfung unterwarf, fandfchon durch Berechnung, dafs diefes Verfahren nichtvoriheilhsft feyn könne, und durch Verfuchebe-ftätigte lieh auch diefe Vorausfetzung, denn es fand
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