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fcheidet fich beym Erkalten wieder aus. In Schwe-felkaliauflöfung ift es vollkommen auflöslich. InWaffer und Weingeift ift es völlig unauflöslich. Inder Glühhitze in verfchloffenen Gefäfsen behan-delt wird es zu Schwefelfpiefsglanz umgewandeltund VVaffer entwickelt. Seine Beftandtheile findHydrothionfäure (Schwef elwa fferitof f) undSpiefsglanzoxydul.
§• 4 9 8.
Prüfung des hydrotkionfauren Spieß glanzoxyduls auf möglicheVerunreinigungen und Verf&lfckungen.
Die möglichen Verunreinigungen des hydro-thionfäure n Spiefsglanzoxyduls find wohl nur folgen-de: 1) Die mit Schwefel und überfchüffigem Spiefs-glanzoxydul, wenn entweder das hydrothionfäure.Spiefsglanzoxydul durch den Einflufs der Luft mehroder weniger zerftört worden ift; dadurch , dafs derWafferftoft" feines Schwefelwafferftoffs Sauerftoff ausder Luft angezogen bat, dadurch in Waffer überge-gangen und der Schwefel abgefchieden worden ift;oder wenn es durch Niederfchlagung mit Säure auseiner Auflöfung gewonnen, oder wenn dunklesfchwefelhaltiges hydrothionfaures Spiefsglanzoxydul(goldfarbener Spiefsglanzfchwefel) anftattdes eigentlichen Präparats angewendet wird, in wel-chem letztern Falle kein überfchüffiges Oxydul zu-gegen ift; 2) die durch falzigte Stoffe, wenn dashvdrothionfaure Spiefsglanzoxydul nicht rein ausge-wafchen worden ift; 5) die durch Schwefelfpiefs-glanztbeilchen, wenn di» diefes Salz enthaltende