Druckschrift 
2 (1813)
Entstehung
Seite
229
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

223

bey dem Kryftallifiren verfchieden äufsernde Kry-ftallifationsneigung mit u. f. f.

Der fonft durchs Verdunften zur Trockne ge-wonnene Brechweinftein enthielt natürlicher Weifenoch aufser den Beymifchungen von weinfteinfauremKalk, überfchüffigem Woinftein und neutralem wein-fteinfauren Kali jene vcrfchieclenen Eifenfalze, . dieihn gelb und gelbgriin färbten.

§. 4S 7 -

Befchreibung der Eigenfchaften des reinen fpitfiglcinzoxydul-haltigen ioeitifteinfauren Kali.

Das fpiefsglanzoxydulhaltige weinfteinfaure Kalizeichnet fich durch folgende "Eigenfchaften aus: Esfchiefst in ungefärbten und undurchfichtigen oetae.«drifchen oder tetraedrifchen Kryftallen an, die ander Luft unverändert bleiben; jedoch ondurchfichttig werden und ein porcellanartiges Anfehn erlangen,ohne clabey einen Verlult zu erleiden oder Zuwachszu erhalten. Es befitzt einen ekelmachenden an-fangs füfsliehten, hierauf fchwach beifsenden wenigmetallischen Gefchmack, und erregt in ) , 2 bis 5Gran heftiges Erbrechen. Es ift in i4-bis i5TheilenWaffer mittlererTemperatar und weniger als ü'I hei-len fiedendem Waffer löslich. Aus feiner Auflöfungwird durch Schwefelalkalien ein reines gelhrothesi'chwef'elhaltiges hydrotbionfaures Spiefsglanzoxydul(Goldfeh wefel des Spi e fs gl an z es) unddurch hydrotbionfaures Waffer ein reines rothbrau-nes hydrothionfaures Spiefsglanzoxydul (Min er al-ker rnes) gefällt. Mit Spiefsglanzoxydul undWaf-