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ausgefchieden ift, durch ein Salzhäutchen erkennenläfst.
Das fich bey diefer Arbeit ausgefchieden haben-de weinfteinfaure Kalk, Thon und anderer Schmutzbleibt bey dem ausgefchiedenen fchwefeifauren Kali,und follte die davon abgegoffene Lauge noch dadurchgetrübt feyn, fo mufs fie durch ein fauberes Filtervor dein nochmahligen Bearbeiten gegoffen werden.
$. 466.
Befchreibung der Elgenfchaften des natronhakigen weinßehu
fauren Kali.
Das natronhaltige weinfteinfaure Kali kryftalli-firt in anfehnlichen durchfichtigen vier, fechs undachtfeitigen ftumpfen Säulen, doch kommen diefechsfeitigen mit 3 breiten und 3 fchmälern Flächenam hä'ufigiten vor, und diefe find der Axe entlangin 2 Hälften getheilt. Es ift luftbeftändig und ver-wittert nur bey einem geringen Ueberfchufs von Na-tron zu einem weifsen Pulver, hat ferner einenmufchligen und glänzenden Bruch, und fchmecklfalzig müde. "Es rTt in a bis 3 Theilen kaltem Waf-fer aufiöslich und zerfliefst bey mäfsigem Erhitzen infeinem Kryftallwaffer, daher es beym "Verdunftenfeiner Auflöfung kein Salzhäutchen bildet. In ftar-ker Hitze wird es zerftört und hinterläfst eine koh-ligte, Kali und Natron im kohlenftofffauren Zuftan-da enthaltende Maffe. Beynahe alle Säuren zerfrörendiefes Salz, und fcheiden daraus durch weniges Waf-fer im aufgelöften Zuftande faures weinfteinfauresKali, indem fie fich des Natrons bemächtigen. Nach