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2 (1813)
Entstehung
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128
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Gran. Es ift entweder ganz helle lind durchfichtig,oder doch nur gelblich gefärbt; befitzt einen fehrfüfsen und zufammenziehenden Gefchmack und rö-thet die Lackmustinctur. Beym Stehen an der Luftläfst es ein weifses Pulver fallen; daffelbe erfolgtmehr oder weniger beym Verdünnen mit deftillirtemWaffer, indem dadurch eine Theilung des SalzesM faures effigfaures ßleyoxydul und effigfaures Bley-oxydul mit Ueberfchufs an Oxydul entfteht. Durchftarkes Verdunften und Abkühlen kryftallifirt esnicht; jedoch icheint auch nach Th enard, bey ei-nem gewiffen Verhäitnifs der Säure zum Oxydule,doch ein neutrales effigfaures Bleyoxydul in blättri-gen Kryftallen entstehen zu können. Bey einem ge-hörigen Verhältniffe von zugefetzter Effigfäure gehtes in kryftalJiiirbares faures effigfaures ßieyoxydul

über.

Das faure effigfäure Bleyoxydul zeichnet fichdurch folgende Eigenfchaften aus : es kryftallifirt ge-wöhnlich in naclelförmigen iechsieitigen Säulen nn\fechsfeitigen Endpyramiden, oder.vierfeitigen Säulenmit zweyfeitigen Endfpitzen; hat einen füfsen etwaszufammenziehenden Gefchmack, und ift im doppel-ten feines Gewichts kaltem, noch weniger heifsemWaffer, und auch in Alkohol leicht auflöslich. Imdurch Waffer aufgelöften Zuftande fondert das Zinkdas Bley in fchönen Vegetationen (Bleybaum)aus. Die reinen Alkalien bilden damit Tripelfalze;kohlenftofffaure Alkalien aber fällen daraus kohlen-ftofffaures Bleyoxydul. Concentrirte Schwefelfäureentwickelt daraus efGgfaure Dampfe. An der Luft

ver-