dai'zuftellen, jedoch auch ohne damahls die richtigeEinficht von feinem Verfahren zu haben. SeinernVerfahren zu Folge wurde über eine gefertigte Auf-löfung des kohlenftofffäuerlichen Kali (Weinftein-kali) der vierte Theil eines mit Potafche bereite-ten kohlenftofffäuerlichen Ammoniums abdeftillirt.Ein Verfahren, das in der Folge 1784 BerthoIJetetwas verändert wieder vorfchlug, fo dafs eine Mi-fchung aus 1 Theil kohlenftofffaurem Ammoniumund aus if bis 2Theilen kohlenftofffäuerlichemivaliim aufgelöften Zuftande aus einer Retorte bis zurTrockne abdeftillirt, und der Rückhand durchsAuflösen, Verdunften und Abkühlen in Kryftallenclargeftellt werden Volke. Pelletier aber lehrtezuerft 1792 das kohlenftofffäure Kali auf directemWeo-e durch unmittelbare Verbindung des im Wafferaufgelöften kohlenftofffäuerlichen Kali mit aus deinKalke durch Schwefellanre entwickelter gasförmigerKohlenftofffäure darftellen und befchrieb es auch fei-nen mehrften Eigenfchaften nach.
M. T- hierüber J o h. Bohnii dijjertationes chymico-phy-fic. Lipl. i685- differtat. XIII. f. Cart heule r in.actis acad, electoral. mogunt. feierte, util, Tom. I. Er-furt 1757. 8. p- 149—' '59' BertKollet in Pelle-tier's Journal da Phyßque- Sept. 1S04. und Felleti-erin den Annale* de chimie. Tom. XV. 1793. p. 25.
Hermbftädt gab 1797 ein anderes und untereewiffen Umftänden vorteilhafteres Verfahren an,das kohlenftofffäure Kali zu gewinnen. Zu Folgedeffelben foll man gepulverte Potafche in flachenfteinzeuchnen Gefäfsen dünn ausgebreitet und leichtbedeckt an Orten, wo fich durch Gährung, Athem
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