§. 3go.
Prüfung des reinen'Und reinften kohletißofffiuerlkhen Kaliauf mögliche Verunreinigungen oder Vcrjcüjckmigeiu
Die möglichen Verunreinigungen oder Verfäl-fchungen, denen das kohlenflofffauerliche Kali aus»gefetzt feyn dürfte, find wohl nur folgende: 1) dieVerfälfchung durch eine weifse Potafche; 2) die Ver-unreinigung durch einen Hinterhalt von falzfaurenund fchwefelfauren Salzen; 0) die durch Kiefelerde,Thonefcle und Eifenoxyd.
Die eri'te Verfälfchung, die durch Potafche, er-giebt beb, wenn etwas davon in eben fo viel Waf-fer nicht -völlig aufgelöft Wird oder an die feuchteDuft peftellt, nach gehöriger Zeit nicht völlig zer^Bietst [fondern in beiden Fällen einen bedeutendenRückftand von faJzfaurem und fchwefelfaurem KalihinterlSfsti
Die zweyte Verunreinigung, die durch einenHinterhalt von letzt erwähnten Salzen, entdeckt fichebenfalls beym ZerfÜefsen, beffer aber noch da-durch, wenn man einen geringen Antheil davon,ohngefähr 5o — 100 Gran, mitEfGgfäure fättigt, dieAuflegung des effigfauren Kali zur Trockne verdun-ftet und'die SalzmaiTe mit 4 Mahl fo viel als fiewiegt, Alkohol fchüttelt, worauf fich aus dem Rück-stände , den diefe hinterläfst, jene verunreinigendeBeyinifchung beftimmen läfst. Ift folcher unbedeu-tend, fo kann man diefes einem gewöhnlichen rei-nen unvollkommen kohlenftofffauren Kali nicht zumFehler anrechnen j enthält eine folche BeyinifchungZtveyter TA**/« «