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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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1780
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1780 Sileneae.

Krauenden, eigenthümlichen Extractivstoff.......8,0

fettiges Weichharz.............. j O ,0

ZucSerstofT mit Gummi, Aepfelsäure, salz- und schwefel-saurem Kali............... 120,0

Pflanzenwachs ...............Spuren

Phyllochlor................ ia,o

Gummi.................. 4°i°

Eiweifs.................. 12,0

bitteres Extract mit kratzendem Extractivstoff .... 124,0Gummi mit Aepfelsäure, äpfelsaurem Kalk und Kali . . 92,0

Gummi durch Aetzkali ausgezogen........ 160,0

verhärtetes Eiweifs.............. 5o,o

essigsaures Ammoniak............Spuren

essigsaures Kali............... 3,o

Faser .................. 100,0

Wasser..................i5o,o

Verlust.................. 6,0

1000Trommsd. neues Journal XXIV. a. 95.

Die Wurzel wird wie Seife zum Beinigen der Wäsche, zumal derrothcn Wolle angewendet. In Spanien kennt man die Pflanze unter demNamen Jabonera, und in Neapel heilst sie Lanaria.

Gattung Dianthus L. Grasnelke.

(System. Linn. Decandria Digjnia.)

Der Kelch ist cylindrisch, fünfzähnig, am Grunde mitzwei bis vier Schuppen versehen 5 die fünf Blumenblätterhaben lange Nägel und sind auf der Platte gewöhnlich mitBarthaaren oder Franzen besetzt. Die einfächerige, vieleSaainen enthaltende Kapsel öffnet sich mit vier Zähnen.

Dianthus Caryophyllus L.Gemeine Gartennelke, Grasblume, Grasnägelein.

(Blackwell Herbar. tab. 85. Plenk plant, med. tab 347. Dianthus ceronarius

Lamark.)

Eine im südlichen Europa, zumal im Königreich Neapelwild wachsende, bei uns sehr häufig in zahlreichen Varie-täten cultivirte ausdauernde Pflanze #) mit etwa fufshohem,oben ästigem, glattem, graugrünem Stengel und eben sol-chen schmalen, grasartigen, von einer Furche durchzoge-nen, etwas steifen, dicklichen Blättern, die des Stengels

*) Schon Murray machte die Bemerkung, dafs die Gartennelke bei uns sehrleicht erfriert, sie wächst darum diesseits der Alpen kaum irgendwo wild,wie doch so oft gesagt wurde. Roch gibt in Deutschlands Flora (Bd. 3.pag. 210) unter andern den Seefelder Berg bei Insbruck an; allein in derspäter herausgekommenen Synopsis Florae germanicae wird pag. s8 kurz,aber richtiger gesagt: Ubique ornamenti gratia colitur, et occurrit hincinde in muris quasi spontaneus. Uebrigens dürfte auch Dianthus longicau-lis Tenore und D. silvestris garganicus unter den cultivirten Gartennelkenvorkommen.