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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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Portulaceae.

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Fünfte Section der sechsten Unterklasse.

Triplo- v e 1 polyplocarpae.

Die Gewächse dieser Abtheilung haben als gemeinschaft-liches Merkmal, das sie von denen der vorigen unterscheidet,nur den Unterschied in der Structur, dafs ihre Frucht in derRegel aus mehr als drei Carpellarblättern gebildet wird.

II

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Familie: PORTULACEAE Jussieu.

Portulaceen.

Saftvolle Sträucher oder Kräuter, die grofsentheils an derSüdspitze von Afrika, so wie im südlichen Amerika wohnen,und von denen Europa nur eine einzige Species besitzt. Siewachsen jederzeit an sehr trocknen sandigen Orten und öff-nen ihre Blumen, die meistens nur einen Tag lang dauern,blos bei heiterm Himmel gegen die Mittagszeit hin. Die Blät-ter stehen meistentheils abwechselnd ; sie sind ganz, nur sel-ten noch mit häutigen Afterblättchen besetzt. Die Blumenstehen einzeln in den Blattwinkeln oder an der Spitze derStengel in Trauben oder Bispen. Der Kelch besteht aus 2,seltner 35 Blättchen, die an der Basis zusammenhän-gen. Grofsentheils besteht die Corolle aus fünf Blumenblät-tern, doch kommen deren auch 3, 4 oder 6 vor, gewöhnlichsind sie getrennt, bisweilen an der Basis in einer kurzenRöhre vereinigt. Bisweilen mangeln sie ganz. Gleich denBlumenblättern sitzen auch die Staubfäden, die in sehr ver-schiedener Anzahl vorkommen, im Grunde des Kelches; siehaben drehbare, zweifächerige, der Länge nach sich öffnendeStaubbeutel. Der freie einfächerige Fruchtknoten trägt un-mittelbar, oder auf einem einfachen Griffel mehrere vielthei-lige Narben und hinteriäfst als Frucht eine einfächerige Kap-sel, die entweder mit einem Deckel QPyxidium, Capsulacircumscissaj oder mittelst dreier Klappen sich öffnet, biswei-len enthält sie nur einen einzigen Saamen und bleibt danngeschlossen. Die an einer Mittelsäule QColumellaJ befestig-ten Saamen haben ein mehliges Eiweifs, um welches herumder Embryo sich krümmt; sein langes Würzelchen befindetsich in der Nähe des Nabels.

Gattung Portulaca L. Portulak.

(System. Linn. DodecanOria Monogynia.)

Der zweitheilige Kelch ist mit der Basis des Fruchtkno-tens verwachsen, welcher verwachsene Theil ringförmig stehenbleibt. Die Corolle besteht aus vier bis sechs freien, oder an