Calophylleae.
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migcn oder keilförmigen, ganz, glatten, geäderten Blättern. Am Ende derZweige bilden die weifsen Blumen grofse Bispen; der Kelch hat fünf läng-liche Blättchen. Zu den rundlichen Blumenblättern kommt noch ein Nec-tarium , das aus fünf aufrechten corollinisehen Blättchen besteht, die ander Basis eine kugelrunde Drüse ^haben. Die Frucht ist eine keilförmigeNufs mit einem einsigen länglichen Saavnen. In Neuseeland heifst der BaumKar all a oder Kapi. Früchte und Saameo sind elsbar, aber letztererim rohen Zustande giltig, weshalb er zuvor gekocht und eine Zeit lang inWasser gelegt, oder in die Erde eingegraben werden muls. Man sehePharmaceutisclies Centralblatt i83a. pag. 44 und nur kürzer wiederholtJahrg. i83q. p i5g.
Die Familie der Oiaeineae Mirbel liefert keine beiuns gebrauchliche Arzneipflanzen.
Familie: CALOPHYLLEAE Martius.Calophylleen.
Die Gruppe der Calophylleen, zu denen hier nur die ein-zige Gattung Calophyllum selbst gerechnet werden kann,machte sonst allgemein eine Abtheilung der Guttiferen ausund steht auch wirklich den in der fünften Section der 6fenUnterklasse stehenden Garcinieen ganz nahe. Es sind schöne,den Tropenländern eigenlhümliche Bäume, mit ganz glatten,lederartigen, steifen Blätter», die von zahlreichen, feinen,parallel und qaec zum Rande verlaufenden Gefäfsbündeln zier-lich gestreift sind. Die Blumen sind Zwitter, oder werdenauch, indem die Genitalien sich nicht vollständig entwickeln,polygamisch; sie stehen in Trauben, die aus den Blattwinkelnsich entwickeln, oder am Ende der Zweige in Rispen. DerKelch besteht aus zwei bis vier gefärbten, coneaven, leichtabfallenden Blättchen. Die Corolle besteht aus einer mit denKelchtheilen übereinstimmenden Zahl von coneaven Blumen-blättern. Zahlreiche Staubgefäfse, die meistens in unbestimm-ter Zahl vorhanden sind, bilden durch Verwachsung am Grundevier Bündel, nicht selten sind sie auch frei. Der einfächerigeFruchtknoten trägt einen einzelnen geschlängelten Griffel mitschwach gelappter, schildartig rundlicher oder kopfförmigerNarbe, und hinterläfst eine einsaamige, kugelrunde oder ei-förmige Steinfrucht. Der Saame ist eiweifslos und hat einengeraden Embryo mit dicken Cotyledonen.
Gattung Calophyllum L. Schönblall.
(System Linn. Polyari'lria Monogynia.)
Die Merkmale der Gattung stimmen mit denen der Fami-lie überein.