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Magnoliaceae.
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viele kurze Staubgefäfsc und 8 kreisförmig gestellte Frucht-knoten.
Officinell sind die Früchte. Semina (vel potius)Capsulae Anisi stellati seu Badiani. 'Es sind stern-förmig ausgebreitete PVüchte, von etwa einem Zoll im Durch-messer, zusammengesetzt aus meistens acht flach ausgebrei-teten, gewöhnlich ungleich grofsen, zusammengedrückten,fast eiförmigen bauchigen Kapseln, mit etwas nach vorne ge-krümmter Spitze, die aufsen hell nelkenbraun oder rostfarben,runzlich, matt, auf der vordem Seite klaffend, innen glattund glänzend sind, aus einer etwas lederartigen Haut undfesten Schaale bestehend, die einen flachen eiförmigen, hellrothbraunen, glänzenden Saamen einschliefst, mit bräunlichem, öligem Kerne. Auf dem Rücken des Saamens bemerkt mandeutlich den Nabelstreifen oder Gefäfsleiter (Rapheseit Vasi ductusj, die vordere obere Seite ist gleichsam ab-gestutzt und mit einer fast dreieckigen von einer ringförmigenWulst umgebenen Nabelgrube QHilum, Ciculricula seuFenestrella'J versehen, unter der ein kleineres Grübchenliegt, worin die Keimöffnung oder dasMundnärbchenQmicropyle") sich befindet. Der Sternanis riecht angenehmaromatisch, anisartig und schmeckt süfslich, gewürahaft undlieblich, gleichsam anlockend (woher der Gattungsname Uli-cium kommen soll). Der kalte wäfsrige, fast ungefärbte Aus-zug wird durch salzsaures Eisenoxyd dunkelgrün gefärbt.
Vorwaltende Bestandteile: ätherisches Oel, fettesOel und eisengrünender Gerbestoff. Raybaud erhielt aus 100Pfund Sternanis 2 Pfund, 2 Unzen und 1 Drachme ambra-farbenes, später gelb werdendes, angenehm schmeckendes,in der Kälte krystallisirendes Oel. Nach Meissner enthalten500 Theile der Fruchtschalen 26Vi Gran ätherisches Oel, 1Gran Benzoesäure, 14 grünes fettes Oel, 42 Aepfelsäure undsauren äpfelsauren Kalk nebst Extractivstoff, 53 % eigentüm-liches Harz, 16 Gerbestoff, 10/i Extractivstoff, 30 Gummi,38 gummösen Extractivstoff, 99 Amylum*), 132 Faser, 42Feuchtigkeit. In den Saamen dagegen fand er in derselbenMenge 9 Gran ätherisches Oel, 89Vi fettes Oel, 8 Talg,24 Aepfelsäure, sauren äpfelsauren Kalk und Extractivstoff,13 eigenthümliches Harz, 21 Extractivstoff, 10Vi bittern Ex-tractivstoff, 115 gummigen Extractivstoff, 6 Gummi, 32 Amy-luin, 2 kleesauren Kalk, 147 Faser und 21 Feuchtigkeit.
Nach Murray findet man bei den Droguisten auch dieSternanisrinde Cortex Anisi stellati seu cortexLauola, sie findet sich in ungefähr Vi Fufs langen, finger-breiten, kaum eine Linie dicken Stücken vor, deren äufserer,
*') Geiger konnte eine Reaction auf Stärkmehl mit Jod nicht Bemerken.