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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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Pomaceae.

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Eine Varietät mit gefüllten und eine andere mit rosenrothen Blumen ziehtman Otters zur Zierde in Anlagen. Alle diese Formen blühen ungefähr14 Tage später, als der gemeine Wcilsdorn.

Galtung Pyrus L. Birnbaum.

(System. Linn. Icosandria Pentagj'nia.,)

Der Kelchsaum ist fünftheilig, verwelkend, bei »3er Fruchtzurückgeschlagen. Die Corolle besteht aus fünf rundlichenBlumenblättern. Der Fruchtknoten tragt eben so viele Griffel,als er Fächer besitzt. Die Apfelfrucht ist geschlossen, zwei-bis fünf fächerig; diese Fächer, deren jedes zwei Saamen ent-hält, sind durch papier- oder pergamentartige Scheidewändegetrennt.

Pyrus communis L.Gemeiner Birnbaum.

(Blackwell Herb. t. 453. Plenk plant, med. tab. 3g5.)

Ein allbekannter Baum, der nicht nur in den meisten eu-ropäischen Ländern in Wäldern wild wächst, sondern auchvielfältig in Gärten und Weinbergen, so wie an Wegen cul-tivirt wird. Der Birnbaum erreicht ein hohes Alter, sein oftansehnlich hoher, gewöhnlich schön gerader Stamm ist voneiner der Länge nach rissigen, weifsgrauen und schwärzlichenRinde umgeben. Die Blätter stehen abwechselnd, sie sindgestielt, oval, stumpf, am Rande gesägt, glänzend; die äus-serten stehen büschelweise vereint, in der Jugend sind sieunten und am Rande, so wie die etwa halb so langen Blatt-stiele zart behaart, im Alter werden sie glatt. Die Blumenerscheinen mit dem Ausbruche der Blätter im April oder Mai,am Ende der Zweige in dichten Doldentrauben, mit ansehn-lichen schneeweifsen Corollen; sie hinterlassen fleischige, krei-seiförmige, am Grunde in den Stiel übergehende Früchte. Esgibt eine Menge Birnsorten, die in der Gestalt, Gröfse, Farbe,Beschaffenheit des Fleisches und dessen Geschmack, so wieder Reifzeit manniehfaltige Verschiedenheiten zeigen. Wirhaben hier nur auf folgende Formen aufmerksam zu machen.

Die wilde oder Holzbirne; die Stammmutter vielereultivirter Sorten. Pyrus Pyraster Wallroth. P. sylvestrisC. Bauhin. (Plenk plant, med. tab. 895. fig. a.) Die Zweigedieses Waldbaums sind oft dornig, die Blätter rundlich, fastglatt, die Früchte klein, hart, sehr herb, an der Basis zuge-rundet.

Kleine Muskatellerbirnen. (Plenk plant med. tab.395. fig. e.) Allbekannte kleine Frühbirnen, Zuckerbirnengenannt, sie sind eiförmig, stumpf und haben einen dünnenlangen Stiel, ihr Fleisch besitzt einen süfsen sehr lieblich