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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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Myrtaceae.

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hypericifolia, das hinsichtlich des Geruchs und Geschmacksvom officinellen Cajeputöl nicht zu unterscheiden war, abereine nur schwach gelblichgrüne Farbe hatte; die intensivgrüne Farbe des käuflichen Cajeputöis leitet derselbe wiemehrere Andere vom Kupfergehalte ab. (Annal. der Pharm.Bd. 19. pag. 224 u. d. f.) Jedoch ist nach Guibourt dieserKupfergehalt so gering, dafs er nicht zu fürchten ist, indemeine Drachme höchstens l /si Gran oder noch weniger ent-hält *3- Heber die Eigenschaften des ächten Cajeputöis seheman noch Döbereiner in Schweigger's Journal LXIII. p. 484 487. Berzelius berichtet auch von einem ächten Caje-putöl, das jedoch aus Jamaika kam, weshalb es zweifelhaftseyn möchte, von welcher Pflanze es gewonnen worden seyndürfte. (Jahresbericht XII. p. 157.) "Besonders interessantsind noch die Untersuchungen von Blanchet über dieses Oelin den Annalen der Pnarmacie Bd. 7. p. 161.

Geschichte In Ostindien war, wie man aus den Schriften des Rum-phius sieht, die Anwendung des Cajeputöis schon lange bekannt, ehe es nachEuropa gebracht wurde. Im Jahre 1717 erwähnt es Locher und im Jahre 1719hatte man es schon in einer Leipziger Apotheke. Die Kunst es durch Destilla-tion darzustellen , chreibt man einem Theologen Wiittneben zu, weshalb es auchanfangs Oleum Wittnebianum genannt wurde. Thunberg gab 1782 einige Nach-richten über dieses Medikament, so wie über die Gewinnungsart desselben. Le-bende Melaleuken sind noch nicht lange in den deutschen Gewächshäusern ; inBerlin wurden nach Dietrich i8o3 die ersten eingeführt; über die Entdecker derverschiedenen Species und ihre Einführung in England sehe man Robert Brownesvermischte botanische Schriften Bd. 1. p. 484.

Gattung Eucalyptus Gärtner. Schönmütze.

(System. Linn. Icosandria Monogynia.)

Der schalenförmige Kelch hat einen deckelartigen ringsumschnitten abfallenden Saum; die Corolle mangelt; die zahl-reichen Staubfäden sind nicht verwachsen; die Frucht ist einevierfächerige, an der Spitze sich öffnende Kapsel.

Eucalyptus resinifera Smith.

Harzige Schönmütze.

(Hayne Bd. to. tab. 5. Düsseid. Samml. Suppl.gummifera Gärtner.)

tab. 11. Metrosideros

Ein in Neuholland einheimischer sehr grofser Baum, des-sen Stamm oft fünf Fufs dick ist, mit jährlich sich schälenderBinde. Die Blätter stehen abwechselnd, sie sind linienlan-zettförmig, glatt, dunkelgrün, dick, netzartig geädert, mit

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*> Experiences sur 1'huile de Cajeput. Journal de Chiin. med. Oct. i83i.,

p. 586. Man sehe auch Behrends Journalistik. Februar i832. p. 208.Geigers Pharmacic U. 2. (zte Aufl.) 88