Umbellit'erae.
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auch der Orient ist reich an Doldengewächsen, viele dersel-ben wachsen im nördlichen und sudlichen Amerika, so wieam Kap der guten HoiFnung; aber sparsam scheinen sie aufmanchen Inseln zu seyn; so hat Japan deren nur vier, diekanarischen Inseln sechs, Sanct Helena eine einzige u. s. w.NachDecandolle'sZählung befinden sich in der alten Welt 663,in Amerika 159," in Australien 54, auf zerstreuten Inseln14 Arten; von diesen allen gehören 679 der nördlichen. 305der südlichen Hemisphäre an *).
Es sind jährige, zweijährige oder ausdauernde Kräuter,seltner Sträucher, mit oft hohlen, eckigen, gefurchten odergestreiften, knotigen Stengeln und abwechselnden Zweigen.Die Blätter stehen in der Regel abwechselnd; ihre Blattstieleerweitern sich scheidenartig an der Basis und umschliefsenden Stengel; bisweilen sind die Blätter ganz und einfach,grofsentheils aber mehr oder weniger zusammengesetzt, sodafs sie das Ansehen von einfach, doppelt, drei- und mehrfachgefiederten Blättern haben, doch ist in der Regel diese Thei-hing mehr oder weniger unregelmäfsig; immerhin aber sinddie untern gröfser, mehr zusammengesetzt, die oberen klei-ner und einfacher. Die Afterblättchen mangeln. Meistentheilsstehen die Blumen in zusammengesetzten, seltner in einfachenoder kopfförmigen Dolden, an deren Basis oft sich Hüllen(Jhmolucrum universale^) finden, die in verkleinertem Maafs-stabe sich an den einzelnen Doldchen wiederholen (Involu-crim parliale seu Involucelhimj. Die Blümchen sind ge-wöhnlich Zwitter, nur selten erscheinen sie polygamisch oderdiclinisch. Der Kelch ist meistens dicht mit dem Fruchtknotenverwachsen, mit freiem, kleinem, ganzem Saume. Die Co-rolle besteht aus fünf über dem Fruchtknoten stehenden Blu-menblättern, die besonders in vier Hauptformen vorkommen;sie sind entweder ganz und mehr oder weniger länglich, zu-gespitzt oder rundlich, vorne mehr oder weniger stumpf undeingedrückt; sodann kommen sie umgekehrt-eiförmig oder rund-lich vor, mit plötzlich verschmälerter und eingebogener Spitzeoder endlich sie sind ausgerandet, zweilappig, oder auch miteiner einfachen vorragenden Spitze, in deren Nähe das Blu-menblatt breiter und nicht selten umgeschlagen ist. Die ver-schiedenen Formen der Blumenblätter dieser Familie sind ab-gebildet auf der letzten Tafel der folgenden Abhandlung: G.D. J. Koch Generum tribuumque plantarum umbelliferarumdispositio. Nova acta acad. natur. Curios. Vol. XII. FünfStaubfäden stehen in gleicher Höhe mit den Blumenblättern,und wechseln mit diesen ab; vor dem Autblühen sind sie ein-wärts gekrümmt. Der Fruchtknoten ist zweifächerig, anseiner Spitze ist er mit einer deutlich in zwei Hälften ge-
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*) Collection de Mimoircs Nr. 5. [>ag 24,