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Lythrarieae.
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sende ausdauernde, krautartige Pflanze, mit ziemlich dicker,ästiger faseriger, aufsen gelblichbrauner, innen weifserWurzel' 2— 4 Fufs hohem und höheren, aufrechtem, obenästigem' eckigem, unten fast glattem, oben etwas behaartem,meistens roth angelaufenem Stengel, mit unten gegenüberstehenden, oben zerstreuten Zweigen. Die unteren Blätterstehen o-egenuber, die oberen abwechselnd, öfters zu 3 — 4vereint: 0 sie sind stiellos. 2 — 4 Zoll lang, ganzrandig, oval-lanzettförmig, an der Basis ausgeschnitten, etwas rauh, obendunkelgrün, unten etwas blasser, steit und kurz behaart. DieBlumen erscheinen in den Sommermonaten am Ende des Sten-gels und der Zweige in dichten, schön purpurviolettrothen,tum Theil hellrothen langen Trauben, die aus dichten, mitherzförmig zugespitzten Nebenblättchen besetzten Quirlen zu-sammengesetzt sind.
Officinell ist das Kraut mit den Blumen, ehedem auchdie Wurzel: Herba et Radix Salieari/t« seil Lysima-chiae purpureae. Die Wurzel schmeckt herb adstrmgi-rirend das Kraut wird zur Blüthezeit mit den Blumen, oderbesser vor dem Blühen die Blätter ailein eingesammelt; diesesind etwas trocken, rauh, steif und brüchig, oben bräunlich/-irrün, unten hellgraugrün, geruchlos, von krautartig, kaummerklich herbem Deschmacke; doch entwickelt sich beim Kauenviel klebriger, zäher Schleim. Die Blumen schmecken zu-gleich süfslich, honigartig. Der kalte wäfsrige Aufgufs die-ser mit den Blättern wird durch salzsaures Lisenoxyd ganzblauschwarz wie Tinte gefärbt.
Vorwaltende Bestandteile: eisenbläuender Gerbe-stoff und Schleim.
An»<>n dune. Man gibt die Pflanze in Pulverform, im Aufgufs oder inAbloche. Der Saft der frischen Blätter soll auf offne Schäden gelegt, undbei EnSdunsen »ehr heilsam seyn. In nördlichen Gegenden W du. Pflanzeals Nahrungsmittel benutzt.
Geschichte. Unter dem Namen Lysimachia beschrieb Plinius zuerst dieseschöne Pflanze, die vor, Lobelina und Andern ihrer rothe» Blumen wegen Lys,machia pnrpur a genannt wurde. Der de.Lche Name We.der.ch gab Veran-Ussung^ie' auch Salicaria zu nennen, wie man aus den Werken de. ConradGesner entnehmen iann.
Galtung Lawsonia L. Lmcsonie.
(System. Linn. Octandria Monogynia.)
Der Kelch ist viertheilig, ausgebreitet, bleibend. DieCorolle besteht aus vier oval-länglichen Blumenblattern. Dieacht Staubfäden stehen paarweise beisammen. Die * ruent isteine beerenartige, runde, vierfächeriche Kapsel, welche zahl-reiche eckige Saamen enthält.