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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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Burseraceae.

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K;

nichts übrige als die unter dem Namen Elemi in den Handelgekommenen Harze, nebst einigen andern Produkten, die denArten von Icica zugeschrieben werden, zusammenzustellen.

1. Westindisches, amerikanisches, brasili-sches oder gemeines Elemi. Elemi occidentale seucommune. Es kommt in grofsen 200 bis 300 Pfund halten-den Kisten zu uns, und besteht aus gröfseren oder kleinerenzusammengebackenen Massen, von blafsgelber, mehr oderweniger ins Grünliche gehender Farbe, die zum Theil auchhöher gelb ist und der Orangefarbe sich nähert 5 das Elemiist fettglänzend, ziemlich durchscheinend, häufig mit Jlinden-stückchen und Holzsplittern untermengt, von 1,08 specif. Ge-wicht ; nur in der Kälte ist es brüchig, auf dem Bruche mattoder wenig fettglänzend, bei gewöhnlicher Temperatur zähe,in der wärmen Hand knetbar, doch kommt auch ziemlichtrocknes vor, welches spröde, brüchig und leicht pulverishvbar ist und die reinere hochgelbe Sorte bildet. Es hat einenangenehm harzigen süfslichen, gleichsam fenchelartigen Ge-ruch, der sich beim Erwärmen weit stärker entwickelt, undbalsamisch-bitterlichen Geschmack. In der Hitze ist es leichtschmelzbar und sehr entzündlich; von kaltem Weingeist wirdes nur zum Theil gelöst, vollständig in kochendem, im Was-ser ist es unlöslich.

2. Elemi in Kuchen (E. en pains), nach Decandollekommt es aus Gujana oder Mexico und auch Thomson be-merkt, dafs alles Elemi jetzt aus dem südlichen Amerikakomme. Geiger beschreibt es als ostindisches Elemi, ElemiOrientale; es ist selten und kommt in 23 Pfund schwe-ren Stücken vor, die in die Blätter einer Palme oder Marantaeingewickelt sind j es ist gelb, etwas trockner, als die vorigeSorte, der Geruch feiner, fenchelartig, sonst jenem gleich.Häufig erhält man jetzt als orientalisches Elemi nichts ande-res als ausgesuchte, möglichst von Uneinigkeiten befreite,schöne gelbe Stücke des gemeinen Elemi.

Vorwaltende Bestandteile. Aetherisches üel undzweierlei Harz. Nach Bonastre bestehen 100 Theile gemei-nes Elemi aus ätherischem Oel 12,5, in kaltem Weingeistlöslichem Harz 60,0, in kaltem unlöslichem, aber in kochen-dem löslichem (Unterharz, Elemin) 24-,0, bitterm Extradiv-stoff 2,0, Unreinigkeiten 1,5 (100,0). Man sehe Hänle Ma-gazin Bd. 1. pag. 156.

Unter dem Namen Besine de l'arbol a brea erwähntGuibourt ein von den Philippinen stammendes weiches, grün-liches Harz von sehr deutlichem Fenchelgeruche, ganz demElemi analog, auch enthält es nach Munjean jene kristalli-nische Substanz, die Bonastre Elemin nannte.

3. Afrikanisches oder wahres Elemi. Besina