Crassulaceae.
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eingeschnürt-gegliederter, kaum federkieldicker, aufsen gelb-lichen, innen weifser Wurzel, mit holzigem Kerne; aufrech-tem, eckig gestreiftem, oben ästigem, etwa 2 Fufs hohemStengel ; abwechselnden, sehr kurz gestielten, dreizähligenBlättern, deren Blättchen lanzettförmig, scharf doppelt ge-zähnt, oben dunkel-, unten graugrün, etwas behaart und mitlinienförmigen ganzrandigen Afterblättchen versehen sind. Dieansehnlichen Blumen stehen an der Spitze des Stengels undder Zweige in Rispen; der Kelch ist röthlich, die Blumen-blätter 3mal so lang, lanzettförmig, weifs. Die Pflanze dauertbei uns im Freien aus und kann leicht cultivirt werden.
Officinell ist die Wurzel: Radix Gilieniae trifoliatae.Nach Guibourt hat sie den Umfang der Ipecacuanha und kommtihrer Beugungen wegen öfters der I. undulata nahe. DieEpidermis ist rothgrau, der innere Rindentheil weifs, etwasschwammig, bedeutend bitter, das Meditullium holzig und blau.In Masse nat die Wurzel einen doch schwer zu bezeichnen-den Geruch. (Journal de Pharm. Janv. 1832. p. 43.)
Nach Charles Shreeve besteht die Rinde vom obernTheile der getrockneten W r urzel aus Stärkmehl, Gummi, Harz,Wachs, fettem Oel, rothem Farbstoff, flüchtigem Farbstoff undeiner eigenthümlichen hellgrauen, in Alcohol löslicheu, bitter-ekelhaft schmeckenden Substanz. (Pharm. Centralbl. 1835. 2.p. 829.)
Anwendung. Eberle rühmt die Wurzel als Brechmittel, setzt sie aberder Ipecacuanha in Hinsicht der Wirksamkeit nach. Bigelow und Baum hal-ten sie für sehr unsicher in ihrer Wirkung. Man sehe Magaz. für Pharm. Bd. 5.p. 205 und Bd. 20. pag. 287.
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Die Familie der Cephaloteae Lindley enthält keinebei uns gebräuchliche Arzneipflanzen.
Familie: CRASSULACEAE Decandolle.Crassulaceen.
Jussieu vereinigte die hierher gehörigen Saltpflanzen unterdem Namen Sempervivae und Ventenat bezeichnete sie mitder Benennung Succulentae. Es sind Kräuter oder Stauden,die gröfstentheils an trocknen steinigen Orten, auf Mauernund Felsen in den gemäfsigten Zonen wohnen. Ihre Stengelund Aeste sind cylindrisch, die Blätter fleischig, saftreich,meistens zerstreut stehend, nur selten zu dreien oder gefie-dert, leicht fallen sie ab, auch mangeln ihnen gänzlich dieAfterblättchen. Der Kelch ist bleibend, einblätterig, meistens
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