Amygdaleae.
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Galtung Amygdalus L. Mandelnbaum.
(System. Linn. Icosandria Monogynia.)
Der Kelch ist röhrenförmig, mit fünfspaltigem Saume.Die Corolle besteht aus fünf Blumenblättern. Staubfäden sind20 — 30 vorhanden. Die Frucht ist eine Nufs mit einemsammtartig behaarten, saftlosen, faserigen, unregelmäßig sichöffnenden Ueberzuge. Der Saaine liegt in einer hölzernen,fein gelöcherten und punktirten Schale.
Amygdalus communis L.Gemeiner Mandelbaum.
(ßlackwell Herb. lab. io5. Plenk plant med. tab. 385. Hajne Bd. io. tab. 3i.
Düsseldorf. Samml. Lief. 2. lab. 19 Kerner ökon. Pflanzen, tab. 417, Zenker
Waarenkunde tab. XXII. Guinjpel et v. Schlechtendal tab. 6. Mann Deutschi.
wildwachsende Arzneipfl. Lief. i3.)
Der gemeine Mandelbaum wächst im nördlichen Afrika,in Syrien und Palästina, so wie auf Creta und in Griechen-land wild; er hat einen mäfsig hohen, doch stärkeren Stamm,als der Pfirsichbaum, mit etwas feineren klein gesägten, glat-ten, aber matteren, etwas dickeren steifen Blättern; die Blu-men sind gröfser, in der Knospe oft blafsroth, bei völliggeöffnetem Zustande ganz weifs, sie erscheinen oft schon imFebruar bis April. Die Frucht ist kleiner als die des Pfirsich-baumes, eiförmig, mit grauweifslichem Filze dicht bedeckt;dieser Üeberzug ist nicht fleischig, sondern dünn, lederartig,trocken und geschmacklos. Die Kernschale ist hellbraun, glatt,mit vielen Poren und zum Theil Furchen durchzogen, mitvorstehender scharfer Naht auf der gewölbten Seite, ziemlichhart, holzig, doch etwas zerbrechlicher, als die der Pfirsiche.Es gibt auch vom Mandelnbaum mehrere Varietäten, von de-nen vorzüglich zwei auch in medicinischer Hinsicht wohl zuunterscheiden sind.
1. Amygdalus amara Tournefort, bittre Mandel.Düsseldorf. Samml. Lief. 18. tab. 3. Sickler Obstgärtner Bd.16. tab. 19. Die hartschalige Form ist Amygdalus amarulaR i s s o, A. cerasina 0 k e n; die weichschalige Amygdalus amaraRisso, A. prunaria Oken.
Die Blattstiele dieser Form sind ohne Drüsen, die Blumenmeistens höher roth, die Griffel so lang als die Staubgefäfse;die Kernschalen haben von den Poren getrennte Furchen. DieKerne riechen ätherisch blausäureartig und sind bitter.
2. Amygdalus dulcis L., süTse Mandel; die hartscha-lige ist Amygdalus communis Hayne oder A. armeuiacariaOken, die v/eichschal ige, Krachmandel oder Jordansmandel,Amygdalus fragilis Borkhausen, A. dulcis Miller, A.amygdalina Oken.
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