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mit Koclifalz , Töpferthon oder durch Auflöfungdes Spiefsglanzglafes in Salzfäure, und nannte esSpiefsglanz öl.
M. L d. Schrift: Triumphwagen des Antimoniums S. 155.,f. ebendafelbft S. 153., vuid dei'fen letztes Teßament.Theil IV. S. 280.
1601 erkannte Glaub er fowohl-die Naturdes aus ätzendem falzfauren Queckfilberoxyde undSchwefeJfpiefsglanz gewonnenen falzfauren Spiefs-glauzoxyduls , als er es durch Auflöfung der Spiefs-glanzblumen in Salzfäure und durch Deftillation von
Spiefsglanzglas, Ivochfalz und Vitriol zu bereiten
wütete.
M. f. hierüber d. Schrift: Furn. philofophia. Theil I. S. 56u. 57. , f. ebendaielbft S. 57—53., u . a. a. O. Th. H.Cap. LXII. S. 1*4. 125.
Auch Becher folgte 3682 der MethodeGlaub er's, ein falzfaures Spiefsglanzoxydul ohneAnwendung von Sublimat zu bereiten, und fchriebdazu vor, 1 Tneil Spiefsglanzglas, 2 Theile Koch-falz und 4 Theile roth calcinirten Vitriol oder Alaunmit einander zu deftilliren.
M. f. hierüber d. chemifclien Rofengarten u. f. f. Frank-furth i68s. s.
Der Vorfchrift Bafilius Val entinus , dasfalzfaure Spiefsglanzoxyd mit Sublimat und Schwe-felfpiefsglanz zu bereiten, folgten fehr viele ältereund neuere Chemiker und Pharmacopöen ; doch ver-änderten fie das Mifchungsverhältnifs in fehr mannig-faltigen Verhältniffen. Man kann fich hiervon fehrleicht durchs Nachfchlagen in letztern überzeugen.