■■■■■■pmi
den ift, getrennt und getrocknet werden, weil esnicht nur einen Antheil des in der fauren Flüffigkeitaufgelöften falpeterfauren Wismuthoxyds disponirt,fich kryftallinifch niederzufchlagen, fondern auchfelbft bey längerem Stehen im feuchten Zuftande ge-neigt ift, in einen Zuftand grösserer kryftallinifcherMaffen zu treten, wodurch feine feine lockere Be-fchaffenheit verloren geht.
Die abgegoffene Flüffigkeit läfst nicht nur durchAlkalien einen Antheil Oxyd durch einfache Ver-wandtfchaft aus (ich ausfcheiden, fondern auchdurchs Hinftellen an das Licht ohne Wärmeentwi-ckelung, oder durch alhnähliges Verdunften ein An-theil neutrales falpeterfaures Wismuthoxyd in vier-feitigen Prismen kryftallifirt aus fich darfteilen,
Befchreibung der Eigenfchaften des falpeterfauren Wismuth'oxyds mit Ueberfchufs an Oxyd.
Das falpeterfaure Wismuthoxyd mit Ueber-fchufs an Oxyd kommt in Geftalt eines blendendweifsen klein kryiralJinifchen lockern Pulvers vor,kann jedoch auch in deutlichem prismatifchen Kry-ftallen dargeftellt werden; es ift im frifch gefällten■Zuftande in fehr vielem Waffer auflöslich, getrock-net aber höchft fchwer auflöslich; in Salpeterfäureift es ziemlich leicht auflöslieh und ftellt damit wie-der faures falpeterfaures Wismuthoxyd dar, auswelchem durchs Verdunften und Abkühlen ein kry-ftallifirtes faures falpeterfaures Wismuthoxyd darge-ftellt werden kann. Durchs Sonnenlicht und Schwe-