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1 (1812)
Entstehung
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540
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Luft verwittert es nur wenig, und in itarker Glüh-hitze verliert es feine Säure, die als Schwefelfäure,fchwefelige Säure und Säuerftoffgas entweicht, wo-bey das Zinkoxyd zurückbleibt. Es enthält nachKirwan in 100 Theilen 4o Theile Zinkoxyd, 20,5Schwefelfäure, und.40 Theile Waffer. In einerhinreichenden Menge Aetzammoniumflüffigkeit wirdanfangs ein weifsei" Niederfchlag ausgefchieden, deralsdann wieder vollkommen aufgeiölt wird. Aetz-kali fchla'-t daraus einen weäfsenNiederfchlap- nieder.§. 288.

Prüfung des fckwefelfaureii Zink'oxyds ntifm'ö gliche Verunrei-nigungen.

Das reine fchwefelfaure Zinkoxyd ift wohl nurder Verunreinigung durch gemeines, käufliches,oder doch nicht gehörig gereinigtes, und durch Auf-löfen blofs beffer kryftallißrtes kupferoxyd- und eifen-oxydhaltiges fchwefelfaures Zinkoxyd ausgefetzt.Ob das eine oder das andere der Fall fey, iäfst fichfchon an der äussern "Form und Farbe erkennen : dasim Handel vorkommende gemeine, hat die Form desZuckers oder grofser Bruchftücke, die aus lauterkleinen unkenntlich zufammengefügten Kryftäll-chen beftehn , und entweder gelblich oder grün-lich, weifs und uinlurchrJchtig find; das durch blol'seKryftallifation gereinigte , hat zwar deutlichere firy-ftalliorm, aber ift doch noch etwas gelblich oderblau grünlich gefärbt, ßeftimmter aber erfährt man,ob man ein kupferoxyd - oder eifenoxydhaltigesfchwefelfaures Zinkoxyd vor fich hat, auf folgendeWeife: Man löfe etwas eines foleben der Verunrei-