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M. f. hierüber Chaptals Chimie appliquce aux ar«,Tom. IV. p. 108. f. Trommsdorff in i. Journal derPharmacie, B. 1. 2. St. und Prouß im Journal de?hyfiqM x Tom. 59. p. 343-
§■ 271'Gewinnungsarten des fauren fchwefelfauren KufferoXyds.
Das fchwefelfaure Kupferoxyd mit Ueber-fchufs an Säure ( Cuprum fulphuricum oxyda-tum acido excedente) wird im Grofsen fabrikmä-ßig fo häufig und billigen Preifes bereitet, dafsder Pharmaceut nur fehr feiten veranlagt werdendürfte, es felbft zubereiten. Es wird theils in derNatur in manchen Kupferbergwerken Deutfchlands,Ungarns und Schwedens in dem fogenannten Ce-mentwaffer aufgelöft gefunden und daraus durchsVerduniten und KryftalJiuren gefchieden, theils ausgerotteten und durch Befeuchtung in der Luft ver-Avitterten Kupferkiefen (natürliches Schwe-f elkupfer), oder eben fo behandelten Kupferroh-fteinen durchs Auslaugen und Kryttanifiren, theilsdurchs Schmelzen des Kupfers im Schwefel, flottenund Verwittern deffelben an der Luft und Auflöfendes dadurch gebildeten fchwefelfauren Kupfers, Ver-dünnten und Kryfiallifiren der Auflöfung dargeftellt.Es trifft fich jedoch auch, dafs der Pharmaceut die-fes Präparat zufällig als Nebenprodukt bey andernArbeiten gewinnt, z.B. bey der Ausfcheidung desSilbers vom Kupfer durch Auflöfung in Salpeter-fäure wie §. 5i, und bey derfelben Arbeit durch Auf-löfung in Schwefelfäure, wie §. 02. angeführt wordenift. Nöthigen Falls kann auch auf die am letzten