Druckschrift 
1 (1812)
Entstehung
Seite
317
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mit fo viel als die erfte Flüffigkeit betrug«, reinemWaffer aus. Die fämmtlich erhaltenen die Phos-phorfäure enthaltende Flüffigkeiten, verdünfte manin einem blanken kupfernen Keffel bis zu 2 Theilen(2 Pfund), doch fo, dafs die letzten Abwafchflüffig-keiten zuerft bis zur Concentration der erften faurenFlüffigkeit eingedickt werden, gebe fie hierauf ineine gläferne Flafche oder Kolben und fetze zur Ab-fonderung eines Hinterhalts von Eley und a.ufgelü-ftem Kupfer fchwefelwafferftoffhaltiges Waffer all-mählicr f 0 lanwe hinzu, bis etwas der iiltrirten faurenFlüffigkeit nicht mehr davon verändert wird, d. h.,keinen dunkel gefärbten NiederfchJag oder Verän-derung der Farbe mehr bewirkt. Dielen Zweckwird man durch 2 Theiie (2 Pfund) davon fichererreichen. Diefe gereinigte Säure wird nun durchsFilter vom Niederfchlage aus fehwefelftoffbaltigemBley und Kupfer getrennt, der Rückftand noch mitetwas wenigem Waffer ausgewaschen, die faure Flüf-figkeit in eine Retorte, die davon nur zur Hälftegefüllt wird,, gegeben, bis zur ftarken Syrupscon-fiftenz eingedickt, hierauf in einem geräumigen nurzur Hälfte gefüllt werdenden faubern hefnTchenSchmelztiegel bey vorfichtig regiertem Feuer nochweiter eingedickt, endlich allmählig in glühendenFlufs gebracht, einige Minuten-darin erhalten undhierauf fchnell auf ein reines kupfernes Blech dünnausgegoffen. Die erhärtete glafig ausfeilende nochwarme Phosphorfäure, gebe man nun, wenn manfie im trocknen Zuftande aufbewahren will, fchnellin ein wohl zu verfchllefsencles trocknes, mit ein-