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1 (1812)
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315
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M. f- hierübet Pelletier's Abhandlung für Ist pre''parations des arides phosphoriques et phosphoreux in denAnnales de Chimie. Tom. XIV. p. H3 u. f. f.

Da jedoch bey diefem Zerfliefsen der Phosphornicht in den Zuftancl der Phosphorfäure, fondernder phosphorigen oder unvollkommenen Phosphor-fa'ure übergeht, fo ift zur Verwandelung derfelbenin Phosphorfäure nöthig, fie noch mit Salpeterfä'urezu kochen, wozu Bucholz 1799 eine bettimmteVorfchrift gegeben hat.

M. f. delfen Beyträge zur Erweiterung und Berichtigungder Chemie , I. Hext. 1799. S. 69.

Durch Verbindung diefer letzten beiden Verfah-rungsarten lä'fst fich die reine Phosphorfäure zum me-dicinifchen Gebrauche am ficherften und vortheilhaf-teften gewinnen.

$. 191.

Sefle Darßellungsart der Phos'phorfä.ure aus den Knocken

durch, Sckivcfdfäure.

Das hefte Verfahren, die Phosphorfäure (Acidumphosphoricum) aus den Knochen rein darzuftellen,fcheint folgendes zu feyn: Man rühre 2 Theile(2 Pfand) fein gepulverte weifs gebrannte Knochenin einem ftejnernen wohl glafurirten Topfe oder glä-lernen Kolben mit 8 Theilen (8 Pfund) Waffer an,fetze hierauf 1 Theil (1 Pfund) reine englifcheSchwefelfäure, oder durchs Kochen von unvollkom-mener Schwefelfä'ure befreyete Schwefelfä'ure von1,840 bis i,85oEigenfchwere hinzu, ftelle das etwaserwärmte Gemifch im Sandbade in Digeftion, er-